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Puppenstube zieht um

Eröffnung Besucher können sich in Werdau über Baufortschritt informieren

Die Familie Kalitzky ist auf der Suche nach einem neuen Objekt für ihre Riesen-Puppenstube fündig geworden. Das vierköpfige Team hat eine Spielzeugdampfmaschinen- und Spielzeugausstellung an der August-Bebel-Straße 34 in Werdau eingerichtet. Die Eröffnung ist am Sonntag, 10 Uhr, geplant. In der alten Werkstatt in Langenbernsdorf hat der Platz nicht mehr ausgereicht. "Wir freuen uns, dass wir die Riesen-Puppenstube in diesem Domizil fertigstellen können", sagt Frank Kalitzky. Er kümmert sich gemeinsam mit Frau Berit, Tochter Lisa-Marie und Sohn Felix um das Projekt. Bei dem ehrgeizigen Ziel, bis zum September die größte Puppenstube der Welt zu bauen, können die Besucher den Kalitzkys in den nächsten Wochen über die Schulter schauen. Die Hobby-Werkstatt hat an jedem ersten und dritten Wochenende im Monat geöffnet. Dann kann der Baufortschritt am Samstag (13 bis 18 Uhr) und am Sonntag (10 bis 18 Uhr) beobachtet werden.

Das Quartett baut seit rund viereinhalb Jahren an einer Riesen-Puppenstube. Für das Gebäude wird eine Stellfläche von rund 25 Quadratmetern benötigt. Dabei handelt es sich um den Nachbau eines Kaufhauses. Die Kalitzky haben sich dabei für eine sternförmige Variante entschieden - an das Atrium sind jeweils drei Flügel mit einer Länge von 2,10 Metern angeschlossen. Das Rekord-Kaufhaus, welches sich im späten Jugendstil-Outfit um das Jahr 1910 präsentiert, verfügt über 36 Schaufenster und 45 Läden. "Es gibt alles, was das Herz begehrt", sagt Frank Kalitzky mit Blick auf Küchenzubehör, Lampen, Schuhe, Porzellan und Spielwaren. Ein Großteil der Miniaturen, die für das Kaufhaus benötigt werden, fertigt die Familie selbst an. Das Mini-Kaufhaus verfügt über 300 Figuren. Mit dem Projekt wollen die Kalitzkys den Sprung in das Guinnessbuch der Rekorde schaffen.