"Puppentheater bleibt unantastbar"

Kultur Mitarbeiter wollen Klarheit um die Zukunft der vierten Sparte des Theaters Plauen-Zwickau

Die Oberbürgermeisterin Pia Findeiß bestätigte am Montag im Gespräch im Puppentheater der Leitung des Theaters Plauen-Zwickau und den Puppentheater-Mitarbeitern, dass das Puppentheater - das in Zwickau auf eine über 60jährige Tradition zurückblicken kann - unantastbar bleibt. Dennoch macht sich die Belegschaft große Sorgen darüber, in welcher Form die vierte Sparte des Theaters in Zukunft bestehen soll. Während der Verhandlungen zur Fortführung des Grundlagenvertrages der Theater Plauen-Zwickau gGmbH im vergangenen Jahr hatte die Stadt Zwickau zur Entlastung des finanzschwächeren Partners Plauen angeboten, die Finanzierung des Puppentheaters allein zu übernehmen. Die dadurch frei werdenden Mittel sowie die Einsparungen durch einen sozial verträglichen Personalabbau und fortgesetzten Verzicht der Theatermitarbeiter sollen die Finanzierung der restlichen Theatergesellschaft ermöglichen. Wie diese ehrenwerte und großzügige Geste der Stadt allerdings ab der kommenden Spielzeit konkret in die Praxis umgesetzt werden soll, darüber gibt es bis heute keine Klarheit, obwohl die Zeit für die Planung der Spielzeit richtig drängt. Das Theater ging bis jetzt davon aus, dass das Puppentheater weiterhin ein Bestandteil der Theatergesellschaft als Tochtergesellschaft sein würde. Es gibt aber auch Informationen, dass es eventuell an eine andere städtische Gesellschaft angegliedert werden soll.