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Radler erobern zwei Kommunen

Radsport In Niederfrohna fuhr auch die Prominenz mit

Niederfrohna/Hohenstein-Ernstthal. 

Niederfrohna/Hohenstein-Ernstthal. Gleich zwei gut besetzte Radrennen gab es am Wochenende in der Region. Das Jahn-Radkriterium in Niederfrohna erlebte am Samstag mit seiner 10. Auflage ein kleines Jubiläum. Passend dazu gab es eine Rekord-Teilnehmerzahl von rund 260 Fahrern in den verschiedenen Disziplinen. Die Einwohner der Gemeinde hatten nicht nur ihre Häuser geschmückt, sie applaudierten Kindern, "Jedermännern" und Profis gleichermaßen fair. "Dafür bekommen wir auch jedes Jahr wieder Lob", betonte Klaus Kertzscher. "Viele Fahrer wählen extra wegen des besonderen Ambientes und der attraktiven Strecke unser Kriterium aus." Der Bürgermeister war zudem stolz, dass auch wieder viele bekannte Sportler den Weg nach Niederfrohna gefunden haben. Neben den Ihle-Brüdern fuhren auch Wolfgang Lötzsch, Jens Heppner, Dietmar Schlittchen oder Robert Retschke beim Promi-Rennen mit. Kertzscher bedankt sich bei den rund 70 Helfern, die wieder bei Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung dafür gesorgt haben, dass die Radrennen für alle ein Erlebnis wurden.

In Hohenstein-Ernstthal gab es am Sonntag bereits zum 69. Mal ein Sachsenring-Radrennen, das diesmal wie üblich für das Spätsommerrennen in der Innenstadt ausgetragen wurde. Den Sieg im Elite-Rennen holte sich Martin Bauer vom RSV Venusberg, der vor Jonathan Dinkler aus Greiz und Henrik Pakalski aus Berlin gewann. Bei insgesamt sechs Rennen waren rund 150 Teilnehmer auf der teils engen Innenstadtstrecke unterwegs, die mit dem steilen Anstieg auf der Schulstraße wie immer eine besondere Herausforderung bereithielt. Bei den Junioren waren mit Nicolas Heinrich, Pierre-Pascal Keup (beide Lok Zwickau) und Moritz Kretschy (Venusberg) drei Teilnehmer dabei, die kürzlich mit dem deutschen Team Junioren-Weltmeister im Verfolgungsrennen geworden sind.



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