"Red Rose" begeistert Auto-Fans

US-Car-Treffen Zwickauer Flugplatz wird zum Schauplatz für amerikanische Autos

Foto: Ludmila Thiele

Zwickau. Am Wochenende konnten rund 3000 Besucher über 350 Fahrzeuge bestaunen - zum US-Car-Treffen auf dem Zwickauer Flugplatz. Eine der Teilnehmerinnen war Rosi Berbig. Wenn sie von ihrer "Red Rose" schwärmt, dann meint sie nicht ihre Lieblingsrose im Garten. Die 49-jährige Leipzigerin liebt US-amerikanische Autos und die Kultur des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten.

Ihre "Red Rose", ein Chevrolet Chevy Van G20 von 1987, gleicht heute einem kleinen Diner-Restaurant aus den 50er Jahren. Um den Wagen zum Blühen zu bringen, hat es drei Monate gebraucht. "Wir haben den Van im April gekauft und dann jeden Tag daran gearbeitet, um ihn fertig für die US-Car-Treffen im Juli zu bekommen", so Berbig.

Die Liebe zu Autos verbindet

Mit "wir" meint die Mitarbeiterin vom Malteser Hilfsdienst sich und ihren Partner Ingo Krüger, der ebenso die US-Cars liebt. Kennengelernt haben sich die beiden 2016 über Facebook. "Rosi wurde mir unter den Menschen angezeigt, die ich vielleicht kenne, weil wir beide auch im Internet innerhalb der US-Car-Szene aktiv sind. Ich habe sie dann angeschrieben und letztendlich bin ich dann von Jüterbog in Brandenburg zu ihr nach Leipzig gezogen", erzählt der 54-jährige Maschineneinrichter.

Ein großer Traum der beiden USA-Fans ist es, einmal auch in die Vereinigten Staaten reisen zu können. Unterwegs auf den US-Car-Treffen ist Rosi Berbig schon seit über 10 Jahren. Doch ihre Leidenschaft für die Autos aus den Vereinigten Staaten wurde schon viel früher entfacht, als sie als Kind das erste Mal einen Chevrolet Camaro sah. Diese Leidenschaft wird wohl auch dafür sorgen, dass die "Red Rose" nicht das letzte Auto aus den USA bleiben wird.