Regionalität und Kleinteiligkeit sind Trümpfe

Interview mit Mitorganisator Rigo Reuter

Der Kürbiszauber erlebt am Freitag in Werdau bereits seine sechste Auflage. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Besuchermagneten entwickelt. Über Gründe und Höhepunkte sprach Blick-Reporter Holger Frenzel mit Rigo Reuter vom Organisationsteam.

Warum hat der Kürbiszauber in den vergangenen Jahren stets tausende Besucher in die Innenstadt gelockt?

Die Regionalität und die Kleinteiligkeit machen die Besonderheit der Veranstaltung aus. Wir verzichten auf große Schausteller und auf ein teures Bühnenprogramm. Der Kürbiszauber lebt von den Aktionen, die von den mehr als 60 Partnern an den Ständen auf dem Markt angeboten werden. Wir freuen uns, dass so viele Vereine, Schulen, Kindertagesstätten und Firmen aus Werdau und der näheren Umgebung mitziehen. Aus meiner Sicht wird beim Kürbiszauber deutlich: Die Leute wollen sich einfach treffen und wieder einmal quatschen.

Geröstete Kürbiskerne, die mit Schokolade umzogen sind, dürften eine Neuheit sein. Ansonsten wird es langsam schwer, dass sich die Händler immer wieder neue Kreationen rund um den Kürbis einfallen lassen. Deshalb gibt es viel Bewährtes aus dem Vorjahr: Kürbisroster, Kürbislangos, Kürbisbruschetta, Kürbismarmelade, Kürbissuppe und Kürbispunsch. Die Aufzählung lässt sich bestimmt noch weiter fortführen.

Welche Attraktion würden Sie gern einmal zum Kürbiszauber präsentieren?

Eine Kürbis-Hüpfburg. Wir haben in den letzten Monaten im Internet schon einmal recherchiert, ob es eine Hüpfburg in der Kürbis-Form gibt. Allerdings konnten wir nichts Passendes finden. Die Kinder müssen trotzdem nicht auf den Spaß in der Hüpfburg verzichten. Wir können die Hüpfburg der Stadtwerke aufbauen.