Reparaturarbeiten in schwindeligen Höhen

Baustelle St. Marienkirche Zwickau muss saniert werden

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Foto: Maik Bohn

Zwickau. Das wohl markanteste und höchste Gebäude in der Stadt Zwickau ist die St. Marienkirche, auch Zwickauer Dom genannt. Über 500 Jahre alt und in die Jahre gekommen hat er aber nicht an Glanz verloren.

Der Dom stand schon oft in den Schlagzeilen aufgrund des maroden Untergrunds, auf dem er erbaut wurde. Dies ist nicht zuletzt Ursache dafür, dass sich das gesamte Gebäude um circa 40 Zentimeter zur Seite neigt und das Fundament deshalb dringend saniert werden muss.

Derzeit wird jedoch noch die Aussichtsplattform restauriert. Die Bodenbretter sind in die Jahre gekommen und müssen erneuert werden. Die Höhe und die engen Aufgänge machen dies jedoch zu einem schwierigen Unterfangen.

Deshalb ist derzeit ein Spezialkran vor Ort, um die Baumaterialien zu transportieren. Tischler und Blechgestalter haben zudem gerade alle Hände voll zu tun, denn das einst verbaute Holz kann nur durch neues ersetzt werden. Die Kupferabdeckungen können jedoch zum Großteil wieder verwendet werden. Sie werden eingeschmolzen und dann neu bearbeitet.