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Resonanz ist unterschiedlich

Wahlhelfer Werdau hat keine Sorgen - Crimmitschau sucht noch

Vor den Kommunal- und Europawahlen, die am 25. Mai anstehen, ist die Suche nach Wahlhelfern in den beiden großen Städten der Pleiße-Region von ganz unterschiedlichem Erfolg gekrönt: In Werdau konnten bereits alle Helfer-Stellen besetzt werden. In Crimmitschau droht ein Engpass.

Für den reibungslosen Ablauf werden in Werdau insgesamt 170 Helfer im Rathaus und in den Wahllokalen benötigt. Dabei haben sich nach Angaben von Rathaussprecher André Kleber bisher 30 Leute aus der Landkreisverwaltung und 110 Personen aus der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen gemeldet. Dazu kommen noch 30 freiwillige Bürger. "Die Resonanz ist im Vergleich zu den Vorjahren in allen Bereichen gleichbleibend", schätzt André Kleber vor dem Wahl-Marathon ein. Die Helfer, die den Urnengang überwachen und die Auszählung vornehmen, erhalten ein Erfrischungsgeld von 25 Euro.

In Crimmitschau wird eine Aufwandsentschädigung von 21 Euro gezahlt. Die Stadt braucht 171 Wahlhelfer. Dazu kommen noch einmal 24 Wahlhelfer in Dennheritz. Der Ort bildet eine Verwaltungsgemeinschaft mit Crimmitschau. "Etwa 60 Helfer stehen fest. Alle weiteren Rückmeldungen werden in den kommenden Tagen erwartet", teilt Rathaussprecherin Uta Pleißner mit. Sie kommt nach Rücksprache mit den Verantwortlichen zu der Einschätzung, dass sich die Besetzung der Wahlvorstände in diesem Jahr problematischer darstellen würde. Wie sollen die freien Stellen, die es Ende April in Crimmitschau noch gab, besetzt werden? Pleißner: "Durch einen eventuell nochmaligen Aufruf zur Wahl-Hilfe."