Retter aus der Luft

Medizin DRF-Helikopter über 100 Mal im Einsatz

Wenn sie gerufen werden, ist es meist mit einem Pflaster nicht mehr getan.

Der im Gelände des Heinrich-Braun-Klinikums stationierte Helikopter "Christoph 46" der DRF Luftrettung (ehemals "Deutsche Rettungsflugwacht") startet, wenn es um Leben und Tod geht.

Hat ihr Kind einen gefährlichen Unfall, der Nachbar einen Herzinfarkt oder ist das Opfer eines Verkehrsunfalls auf der Autobahn durch den auflaufenden Stau schwer zu erreichen, können Notarzt und Rettungssanitäter mithilfe der "fliegenden Einsatztruppe dennoch schnell vor Ort sein. Mit Geschwindigkeiten von über 250 Stundenkilometern kann der Pilot Distanzen von 50 Kilometern in gut 10 Minuten überbrücken und das Nothelferteam auch schwer zugängliche Orte bringen.

Allein im letzten Monat rückte der Helikopter über einhundert Mal aus, um in den Leitstellengebieten von Zwickau bis Freiberg, Chemnitz bis Plauen und Annaberg bis Gera dringend benötigte Hilfe zu ermöglichen.

Neben den Helikoptereinsätzen fliegt die DRF Luftrettung sogar internationale Einsätze mit Ambulanzflugzeugen, wenn etwa eine Umquartierung medizinisch notwendig wird.