Retter drohen mit Warnstreik

Protest Gewerkschaft fordert Tarifverhandlungen

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Die DRK-Mitarbeiter haben bei einer "aktiven Mittagspause" ihre Streikandrohung untermauert. Foto: Frenzel

Glauchau . Die Mitarbeiter des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Glauchau haben am Montag bei einer "aktiven Mittagspause" auf dem Markt ihren Unmut über die Arbeitsbedingungen zum Ausdruck gebracht. Simone Bovensiepen von der Gewerkschaft Verdi berichtete, dass für die Mitarbeiter von Rettungs- und Pflegedienst momentan 48-Stunden-Wochen zur Normalität gehören. Deshalb soll über einen Tarifvertrag verhandelt werden. "Es ist möglich, dass ein Warnstreik folgt. Diesen zu verhindern liegt in der Hand des Arbeitgebers, indem er die Aufnahme von Tarifverhandlungen verbindlich erklärt und Verhandlungstermine vereinbart", sagt Bovensiepen. Im Fall eines Warnstreiks soll allerdings ein Notdienst für Rettungswagen und Notarzteinsatzwagen gewährleistet bleiben.