Richtiges Verhalten bei Fundtieren

unterschlagung Auch Tiere müssen abgegeben werden

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Foto: FatCamera/Getty Images/iStockphoto

Lichtentanne. Wohin mit einem Tier, welches einem zugelaufen ist? Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Fund- und herrenlosen Tieren. Fundtiere sind entlaufene, verirrte oder verlorengegangene Tiere, deren Besitzer unbekannt ist. Wie aber unterscheidet der Mensch zwischen einem Fund- und einem herrenlosen Tier, denn behält der Finder das Fundtier, macht er sich wegen Fundunterschlagung strafbar.

Anzeichen und Markierungen suchen

Gerade bei Hunden und Katzen kann man nach der Ohrmarkierung oder dem Mikrochip suchen, der darauf hinweist, dass das Tier einen Eigentümer hat. Auch ein guter Pflege- und Ernährungszustand und zutrauliches Verhalten deuten auf ein Tier hin, das nicht herrenlos ist.

Dem Ordnungsamt melden

Selbstverständlich kann man das Tier erst einmal bei sich aufnehmen und meldet es dann dem Ordnungsamt der jeweiligen Gemeinde, wo sich auch die Fundbüros befinden. Nach Absprache ist es dann immer noch möglich, bis zum Auffinden des Eigentümers das Tier bei sich zu behalten. Wildtiere in freier Wildbahn sind jedoch keine Fundtiere, gehören allerdings auch nicht in einen Haushalt.