Robin Soudek ist neuer Eispiraten-Stürmer

Eishockey Crimmitschauer gewinnen Nachholpartie gegen Bietigheim-Bissingen

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Für Schlussmann Ben Meisner war die Partie gegen die Bietigheim Steelers die letzte Partie im Trikot der Eispiraten. Foto: Thomas Michel

Crimmitschau. Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau hat kurz vor dem Ablauf der Wechselfrist noch einen neuen Stürmer verpflichtet. Robin Soudek erhielt einen Vertrag bis zum Ende der Saison. Der ehemalige tschechische Junioren-Nationalspieler spielte zuletzt beim französischen Erstligisten Gamyo Épinal. Dort kam der Rechtsschütze in 89 Partien auf 38 Tore und 31 Vorlagen. Zuvor verbrachte der 26-Jährige einen Großteil seiner Karriere bereits bei Teams in Nordamerika.

Neuzugang setzt Legionäre unter Druck

Der Neuzugang traf am Freitag in Westsachsen ein. Er soll das Trikot mit der Rückennummer 22 bekommen. "Wir freuen uns, mit Robin Soudek einen weiteren starken Offensivmann verpflichtet zu haben. Er hat seine Qualität in verschiedensten Ligen bereits unter Beweis gestellt", sagte Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann.

Damit gehören nun fünf Legionäre zum Kader der Westsachsen. In der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2) dürfen nur vier Ausländer eingesetzt werden. Durch die Verpflichtung wird der Druck auf den Finnen Ossi Saarinen und den Kanadier Scott Allen erhöht. Der Slowene Ales Kranjc und der US-Amerikaner Robbie Czarnik gelten als gesetzt.

Sieg im Nachholspiel letzte Woche

In Torlaune präsentierten sich die Eispiraten-Profis am Dienstagabend. Sie gewannen das Nachholspiel gegen den Spitzenreiter Steelers Bietigheim-Bissingen mit 7:1 (1:0,4:1,2:0). Vor den 807 Zuschauern zeigten die Westsachsen eine ganz starke Leistung. Scott Allen trug sich doppelt in die Torschützenliste ein. Zudem waren Brock Maschmeyer, Ole Olleff, Ossi Saarinen, Ivan Ciernik und Robbie Czarnik erfolgreich.

Die Crimmitschauer erzielten zwei Treffer im Powerplay. Den Gästen aus Bietigheim-Bissingen, die nur mit 13 Feldspielern angereist waren, gelang im zweiten Drittel nur das Ehrentor. Die Partie wurde gestern nachgeholt, da die Steelers am Freitag wegen logistischer Probleme nicht antreten konnten.