Rodler weiter auf Weltcup-Kurs

Wintersport Chris Eißler vom ESV Lok Zwickau hofft auf Startplatz

Chris Eißler vom ESV Lok Zwickau kann sich weiter Hoffnungen auf eine Teilnahme am Rodel-Weltcup in der kommenden Saison machen. Der 22-Jährige belegte beim dritten Qualifikationsrennen in Altenberg einen guten vierten Platz. In diesem Wettbewerb wurde Andi Langenhan aus Zella-Mehlis Erster vor Olympiasieger Felix Loch und Ralf Palik. Damit hat sich Eißler eine gute Ausgangsposition vor den letzten beiden Qualifikationsrennen in Königssee und Lake Placid / USA verschafft. "Ich freue mich, dass ich gut über den Sommer gekommen bin und meine Leistungen insgesamt konstanter geworden sind", resümierte der 25-Jährige vor wenigen Tagen. Der sächsische Rennrodler gab kürzlich in Oberhof bei der zweiten Qualifikation für den Weltcup eine gute Figur ab. Hinter Olympiasieger und Weltmeister Felix Loch aus Berchtesgaden und Johannes Ludwig aus Oberhof belegte der Zwickauer mit 25 Hundertstelsekunden Rückstand den dritten Platz und wies damit ansteigende Form nach und hofft, diese in den entscheidenden Rennen im November nachweisen zu können. Das erste Weltcup-Rennen der Saison findet Ende November in Innsbruck statt. Die Ergebnisse der insgesamt fünf Rennen bilden später die Grundlage für die Nominierung des Weltcup-Teams 2015/2016. Felix Loch ist bei den Herren schon gesetzt. Neben ihm haben noch vier weitere Starter die Chance auf den Platz in der Weltcup-Mannschaft. Chris Eißler rechnet sich Chancen aus, dabei zu sein. Er startet für den ESV Lok Zwickau. Schon als Junior wies er sein beachtliches Talent nach. Seinen größten Erfolg im Bereich der Erwachsenen feierte er 2013 mit seinem Überraschungssieg im Weltcup-Rennen von Winterberg. Die Rodelsportszene ist auf seine weitere Entwicklung gespannt. msz/flf