Rollers mit Akribie zum Erfolg

Rollstuhl-Basketball Zwickau bezwingt Rhine River Rhinos

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Zwickaus Center Vytautas Skucas (Nr. 9) beim Korbwurf. Foto: Reinhard Peter/Alfredo Randazzo

Zwickau. Ein erneut starkes Auftreten ihrer Mannschaft konnten die heimischen Rollstuhlbasketballanhänger am Wochenende bejubeln. Die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden kamen als Tabellenvierter und Play-off-Kandidat nach Sachsen.

Wiesbadner können bis zum Ende des ersten Viertels aufschließen

Ein Sieg auf dem Weg ins Finale um die Deutsche Meisterschaft sollte es werden. Die Hessen starteten gleich mit einem wohlplatzierten Dreipunktewurf in die über weite Strecken ausgeglichene Partie. Die Zwickauer agierten hoch konzentriert und konterten mit einem starken 8:0 Lauf. In weiterer Folge riss der Spielfluss durch eine Vielzahl an Strafen und die Wiesbadener nutzten ihrerseits den Schwung, um bis zum Ende des ersten Viertels wieder aufzuschließen (18:17).

Rhinos kommen aggressiver aus der Pause

Eng gestaltete sich dann auch das zweite Viertel, schnell und körperbetont agierten beide Seiten. Kurzzeitig gelang es den Muldestädtern, sich erneut mit 6 Punkten abzusetzen, doch die Hessen kämpften sich Punkt um Punkt wieder heran, bis ein "Sturmlauf" zum Ende des zweiten Viertels den Rollers einen 8 Punkte Vorsprung bescherte. Nach der Pause kamen die Rhinos deutlich konzentrierter und aggressiver aus der Kabine und setzten die Schumannstädter unter Druck.

Die Mannschaften schenkten einander nichts, der leichte Punktevorsprung der Sachsen war bald egalisiert. So stand es kurz nach Anpfiff des letzten Viertels 46:45. Nach dem Ausscheiden des Wiesbadener Centers André Hopp aufgrund des 5. persönlichen Fouls setzten die Rollers zum Endspurt an und erzwangen mit einem gelungenen 7:0-Run eine Vorentscheidung zum 58:47. Der Widerstand der Hessen war gebrochen - Endstand 62:51.

Coach ist zufrieden

Zwickaus Coach Marco Förster zeigte sich nach dem Sieg sehr zufrieden mit der Defensiv-Leistung seiner Mannschaft, das Team agierte sehr diszipliniert und setzte seinen Plan akribisch um: "Wir sind hungrig und werden weiter hart arbeiten, um auch im nächsten Spiel erfolgreich zu sein."