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"Rossi ist wieder richtig stark"

Interview mit SRM-Geschäftsführer Wolfgang Streubel über den Grand Prix 2015

Zum vierten Mal fungiert die Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH (SRM) in diesem Jahr als Veranstalter des Grand Prix auf dem Sachsenring. BLICK sprach vor dem Rennwochenende mit Geschäftsführer Wolfgang Streubel (64).

Ziel ist, dass wir mindestens die Zahl aus dem vergangenen Jahr erreichen. Der Kartenvorverkauf lief etwas besser als im Vorjahr. An den Tageskassen wird wie so oft das Wetter entscheiden.

Wie schätzen Sie die sportliche Situation vor dem Grand Prix auf dem Sachsenring ein?

Valentino Rossi ist wieder richtig stark und begeistert die Massen. Das wird sich auch auf den Sachsenring positiv auswirken und war schon vor zwei Jahren richtig spürbar. Bei den deutschen Fahrern hoffe ich vor allem auf Jonas Folger, der hat ja in diesem Jahr auch schon zwei Rennen gewonnen. Natürlich wünsche ich mir spannenden Rennsport ohne Stürze und gute Platzierungen aller deutschen Starter.

Kommt mittlerweile eine gewisse Routine in die Vorbereitung?

Ja, das kann man bei vielen Dingen so sagen. Wir haben viel gelernt und sind gut aufgestellt. Aber es gibt auch Neues in diesem Jahr. Zum Beispiel das DMAX Motorcamp als neuen Campingplatz. Die Goldbachstraße gehört jetzt auch zu unserem Betätigungsfeld. Wir wollen und müssen an den Dingen im Umfeld partizipieren. Das Verständnis wächst, dass diejenigen, die vom Grand Prix profitieren, ihn eben auch ein Stück weit unterstützen müssen.

Wir hatten mit Blick auf die Sicherheit wieder ein paar Auflagen zu erfüllen. Da wurde unter anderem der Auslauf der Kurve neun asphaltiert. Die Fläche für die TV-Technik haben wir vergrößert, weil dort immer mehr Platz benötigt wird. Für eine schnellere Datenübertragung haben wir komplett neue Datennetze installiert, auch in die Stromversorgung wurde investiert. Das erfolgt alles unter dem Aspekt, langfristig Kosten zu sparen. Insgesamt wurden über 400.000 Euro investiert, was vom Freistaat Sachsen entsprechend gefördert wurde.

Die ersten Gespräche mit der DORNA sind geführt und ich habe das Gefühl, alle wollen, dass es weitergeht. Der Freistaat Sachsen steht voll hinter dem Sachsenring. Wir sind optimistisch, dass es einen neuen Vertrag gibt. Wenn es weitergeht, bekommt die Rennstrecke 2016 einen neuen Belag, dafür brauchen wir aber eigentlich noch dieses Jahr Planungssicherheit.



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