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Ruhender Spielbetrieb bis vorerst 30. April: Benötigte Einnahmen bleiben aus

Fussball FSV Zwickau bei der Initiative "Teamsport Sachsen" dabei

Zwickau. 

Zwickau. Die Corona-Krise hat auch den Sport zum Stillstand gebracht. Die 3. Liga unterbricht ihren Spielbetrieb zunächst bis 30. April. Darauf hat sich die Spielleitung der 3. Liga mit den aktuellen Drittligisten am Montag verständigt. Um diese Lage zu meistern, haben sich 21 Vereine des Freistaates in der Initiative "Teamsport Sachsen" zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie kurzfristig ihr Know-how austauschen, um die Interessen des Sports effektiv zu bündeln. Viele Sportstätten wurden am Montag geschlossen. Damit kam der Trainingsbetrieb zum Erliegen.

Dringend benötigte Einnahmen bleiben aus

Dieser wird offensichtlich auch nicht vor dem 30. April wieder aufgenommen. Weil der Spielbetrieb in der 3. Liga zunächst bis zu diesem Datum ausgesetzt ist, bleiben auch dringend benötigte Einnahmen und erfolgsabhängige Sponsorenleistungen aus.

"Wir betreten komplettes Neuland"

Diese benötigen aber die Vereine, um die laufenden Kosten, allen voran die Gehälter für die Profi-Abteilung, zu bestreiten. Es droht eine finanzielle Schieflage. Die Vereinsführung sucht nach einer Lösung. Sportchef Toni Wachsmuth meinte: "Der Profi-Fußball steht flächendeckend vor einer wohl einmaligen Herausforderung. Kaum jemand weiß, wie in so einer Situation zu verfahren ist. Wir betreten komplettes Neuland und befinden uns in engem Austausch mit unseren Spielern und Beratern!"

Sechs englische Wochen aus der Kalten?

Wachsmuth weiter: "Wir dürfen nun sechs Wochen nicht trainieren und bestreiten gleichzeitig auch keine Wettkämpfe. Insolvenz droht. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als Kurzarbeitergeld zu beantragen. Würden wir diesen Schritt nicht gehen, hätte dies die Insolvenz zur Folge." Sollte die 3. Liga nach dem 30. April fortgeführt werden, müsste der FSV Zwickau "aus der Kalten starten" und bis Ende Juni sechs englische Wochen bestreiten.

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