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Ruppertsgrün feiert: Die Westtrasse ist fertig

Infrastruktur Ortsumgehung nach 25 Jahren Planung freigegeben

Ruppertsgrün. 

Ruppertsgrün. Kurt Groß, einst im Werdauer Rathaus verantwortlich für Wirtschaftsförderung, war die Freude über die Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung von Ruppertsgrün anzusehen. "Die Westtrasse zwischen Neukirchen und Ruppertsgrün hat von der ersten Idee bis zur Umsetzung mehr als 25 Jahre gedauert, in dieser Zeit sind bei möglichen Wirtschaftsansiedlungen einige Chancen vertan worden", meinte der Ruheständler noch immer mit einem erhobenen Zeigefinger.

Endlich kann die Ortsumgehung genutzt werden

Derweil freuen sich besonders die Anwohner an der Ferdinand-Puchert-Straße und der Reichenbacher Straße in Ruppertsgrün darüber, dass der Durchgangsverkehr mit den vielen Postlastern endlich über die 2,6 Kilometer lange Ortsumgehung rollen kann. "Die Ruppertsgrüner werden es in Zukunft um einiges ruhiger haben", meinte Fraureuths Bürgermeister Matthias Topitsch, der kurz darauf unter anderem mit Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, Landtagsabgeordneten Jan Löffler und LIST-Geschäftsführer Frank-Hermann Göpfert auf der großen Brücke über den Lohbach das symbolische Band durchgeschnitten hat.

"Wir haben in den letzten vier Jahren insgesamt 18 Millionen Euro verbaut, um die Verbindung der Autobahnen A4 und A72 weiter voranzubringen", sagte der Chef des in Hainichen beheimateten Unternehmens des Freistaates - ebenfalls sichtlich zufrieden. Ob LIST auch den letzten Westtrassen-Abschnitt bei Gospersgrün in Richtung Neumark baut, ist offen. Derzeit laufen die planerischen Vorbereitungen.



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