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Sachsen Classic ist in Zwickau angerollt

MOTORSPORT Oldtimer "wandern" noch bis Samstag

Zwickau/Sachsen. 

Zwickau/Sachsen. Im vorigen Jahr musste die "Sachsen Classic" Corona-Maßnahmen-bedingt abgesagt werden, doch in diesem Jahr findet die nun schon 18. Ausgabe des Oldtimerwanderns durch den Freistaat planmäßig statt. Der Startschuss für die dreitägige Ausfahrt des rollenden Automobilmuseums erfolgte für das erste der rund 160 Fahrzeuge aus den Baujahren 1926 bis 2000 am heutigen Donnerstag pünktlich um 12:01 Uhr. 12:01 Uhr deshalb, weil Rennwagen einst bei den früheren Fernfahrten, wie zum Beispiel der berühmten Mille Miglia in Italien auch anderen derartigen Klassikern, ihre Startnummern gemäß ihrer Startzeiten erhielten. Demzufolge ist die "1" auf dem ersten Fahrzeug schicker ist als eine "0".

Traditionelle Runde zum traditionsreichen Sachsenring

Die erste Etappe namens "Sachsenring" erstreckte sich über rund 100 Kilometer und führt das Peloton von der in der Wiege des sächsischen Automobilbaus zunächst in die neue Arena E in Mülsen, vorbei am VW-Werk in Mosel an die "Steile Wand" Meerane und von da aus zu einer weiteren Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem Sachsenring. Auf diesem historischem Boden beäugten in der Vergangenheit immer zahlreiche Zuschauer die geschichtsträchtige "Schnauferl-Parade", doch auf Grund eines strengen Hygienekonzeptes waren sie in diesem Jahr lediglich Zaungäste. Dabei kamen auch Motorrad-Fans auf ihre Kosten, denn vor dem Feld der chromblitzenden Autos gingen wieder an die 30 klassische Einspurer auf die Reise. Vom Sachsenring ging es erneut über die Arena E in Mülsen zurück zum Ausgangspunkt, dem Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau.

Über den Erzgebirgskamm nach Dresden

Am morgigen Freitag und am Samstag setzen die automobilen Klassiker ihre Reise durchs Sachsenland fort, wobei das zumindest für den Samstag nicht ganz zutrifft.

Logischerweise ist der Startort für die zweite Etappe am Freitag, die den Namen "Welterbe Montanregion Erzgebirge" trägt, wieder Zwickau. Diese Etappe wird 254 Kilometer lang sein und bereits 8:01 Uhr gestartet. Über Reinsdorf (Wilhelmshöhe), Hartenstein, Zwönitz und Markersbach geht es zunächst zur Preßnitztalbahn Jöhstadt-Steinbach sowie über Olbernhau (Saigerhütte) und den Kurort Seiffen zur Mittagspause in die Schwartenbergbaude. Nach den weiteren Durchfahrtsstationen Rechenberg-Bienenmühle, Altenberg (Eiskanal) geht es dann zum Tagesziel nach Dresden ins Internationale Congress Center.

Abstecher nach Tschechien

Für den dritten Tag hat sich die veranstaltende Motor Presse Stuttgart anlässlich "120 Jahre Skoda Motorsport" etwas Besonderes einfallen lassen. Die vom vorigen Jahr übernommene gleichnamige dritte Etappe misst sogar 321 Kilometer, von denen der Großteil in Tschechien absolviert wird. So geht es von Dresden über Neustadt und Sebnitz weiter nach Krasna Lipa. Gegen 11:00 Uhr werden dann die ersten Fahrzeuge zur Mittagspause im Skoda-Werk in Mlada Boleslav erwartet. Nach einem Museumsbesuch geht es zurück nach Deutschland, und zwar über Bad Schandau und Pirna zum Tages- und Endziel Int. Congress Center Dresden.