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Sachsenalleeschule erhält eine Frischekur

Baureport Innensanierung kostet rund 4,2 Millionen Euro

Glauchau. 

Glauchau. Baulärm statt Pausenklingeln und Kinderlachen: Die Sachsenalleeschule in Glauchau ist weiterhin eine Riesen-Baustelle. Die Innensanierung der Bildungseinrichtung läuft seit dem Frühjahr. Das Hauptaugenmerk galt in den letzten Monaten der Entkernung des viergeschossigen Plattenbaus.

Vom Erdgeschoss bis zum dritten Obergeschoss mussten die Medien, die meistens noch aus der DDR-Zeit stammten, entfernt werden. Dazu gehörten Leitungen für Heizung, Sanitär und Elektro. Zudem verschwanden die alten Wand-, Decken- und Bodenbeläge aus der Schule in der Sachsenallee.

"Momentan werden die Türöffnungen vergrößert. Die Arbeiten zur Erhöhung der Belastbarkeit einzelner Deckenfelder sind zu 90 Prozent abgeschlossen", sagt Rathaussprecher Timo Schade. Im Kellergeschoss laufen parallel dazu die Arbeiten zur Neuverlegung der Grundleitungen für die Schmutzwasser- und Dachentwässerung.

Gut gefüllte Auftragsbücher führen zu Preisanstieg

Für die Innensanierung der Sachsenalleeschule müssen rund 4,2 Millionen Euro ausgegeben werden. Dabei handelt es sich um eines der größten Hochbau-Projekte, die nach der Wende in Glauchau gestemmt werden.

Eine besondere Herausforderung stellt die Situation im Handwerk dar: Viele Unternehmen in der Region haben sehr gut gefüllte Auftragsbücher. Dadurch kommt es zu einem Preisanstieg. "Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass sich aktuell relativ wenige Firmen und Handwerkbetrieb an Ausschreibungen beteiligen. Dies ist der allgemeinen Marktsituation geschuldet", sagt Timo Schade.

Die Erst- bis Viertklässler, die normalerweise in der Sachsenalleeschule unterrichtet werden, drücken vorübergehend in der ehemaligen Grundschule im Ortsteil Gesau die Schulbank. Das Gebäude wurde extra als Ausweichquartier ertüchtigt.



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