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Sachsenring-Fans absolvieren Spaziergang als Rennersatz

Aktion Knapp 500 Leute waren an der Rennstrecke unterwegs

Hohenstein-Ernstthal / Oberlungwitz. 

Hohenstein-Ernstthal / Oberlungwitz. Kurz vor 14 Uhr gab es am Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal am Sonntag keinen Rennstart. Hätte der Motorrad Grand Prix wie geplant stattgefunden, wären zu dieser Zeit gerade die MotoGP-Stars um Valentino Rossi und Marc Marquez gestartet. Knapp 100.000 Rennfans hätten bei besten Motorsportwetter mitgefiebert.

Doch die Corona-Pandemie führte zur Rennabsage. Eine Schar von Sachsenring-Enthusiasten war aber trotzdem an der Strecke. Insgesamt waren es schätzungsweise knapp 500, die nicht nur aus der Region, sondern sogar aus anderen Bundesländern kamen. Sie trafen sich am ADAC-Turm und absolvierten dann einen rund vier Kilometer langen Spaziergang, der auch am alten Sachsenring entlang durch Hohenstein-Ernstthal und über die Goldbachstraße zurück ins Gewerbegebiert führte.

Initiator war Kevin Pohlers aus Oberlungwitz, der im Internet einen Aufruf gestartet hatte. "Da habe ich schnell gemerkt, wie groß das Interesse ist", sagte er. Ihm und seinen Mitstreitern war es wichtig, an den Grand Prix und die schwierige Situationen für all jene, die sonst beim Rennen mitarbeiten oder mitfiebern, zu erinnern. Offiziell angemeldet hatte Pohlers die Veranstaltung nicht und anfangs auch nur mit 30 oder 40 Teilnehmern gerechnet. Die Polizei war dennoch vor Ort, ließ die Rennfans aber nach einigen Hinweisen auf Tour gehen. Im Stadtgebiet blieben die Beamten in der Beobachterrolle.



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