Sachsenring ist Wirtschafts- und Imagefaktor

Studie Hohensteiner Grand Prix bringt Millionen in die Region

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Motorsport, Besuchermassen und Tausende Camper bringen Geld in die Region. Foto: Markus Pfeifer

Hohenstein-Ernstthal. Der Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring hat als Wirtschaftsfaktor eine bedeutende Rolle in der Region. Das wurde mit einer neuen Studie nachgewiesen, die nach dem diesjährigen Rennen erfolgte. Dabei füllten mehr als 4000 Besucher einen Online-Fragebogen aus.

Insgesamt kamen rund 160.000 Besucher an den Sachsenring, was deutlich unter den Zahlen der Vorjahre lag. Die Terminverschiebung und die erhöhten Ticketpreise gelten zusammen mit dem mäßigen Wetter als die Gründe dafür.

Händler innerhalb des Veranstaltungsgeländes profitieren

"42,1 Prozent der Besucher kamen aus Sachsen, aber auch aus Bayern, Thüringen und Baden-Württemberg sowie aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland kamen zahlreiche Besucher. Jeder 6. Besucher besuchte die Veranstaltung in diesem Jahr zum ersten Mal. Das zeigt, dass es auch erfolgreich gelang, neue Besucher für die Veranstaltung und die Veranstaltungsregion zu gewinnen", hebt die Studie hervor.

Wichtig ist für die Macher vor allem, den finanziellen Aspekt zu beleuchten: "Durch die Veranstaltung konnten 19 Millionen Euro an reinen Besucherausgaben generiert werden. Händler innerhalb des Veranstaltungsgeländes, aber auch Übernachtungsbetriebe, Gastronomen, Tankstellen und Supermärkte profitierten stark von der Veranstaltung". Knapp zehn Millionen Euro wurden dabei von Gästen von außerhalb der Region generiert und bedeuten "neues Geld" für das Sachsenringgebiet.

Bedeutung als Imagefaktor

Werden die Ausgaben von Unternehmen, Sponsoren, Veranstaltern und anderen Akteuren hinzugefügt, wächst der Betrag der veranstaltungsbedingten Ausgaben sogar auf knapp 28 Millionen Euro. Die Studie hob zudem die Bedeutung des Sachsenringes als Imagefaktor hervor.

Außerdem profitieren andere touristische Einrichtungen wie Miniwelt, Karl-May-Haus oder Staussee Oberwald von ihm. Eine noch engere Kooperation könnte auch andere touristische Akteure mehr profitieren lassen, vor allem dann, wenn es gelingt, die Verweildauer der Sachsenring-Besucher zu erhöhen.



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