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Sachsenring lädt zur PS-Party

MOTORSPORT ADAC GT Masters gastiert zum 15. Mal am Ring

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Seit der Einführung der Auto-Rennserie ADAC GT Masters im Jahr 2007 steht der Sachsenring Jahr für Jahr in deren Kalender. Demzufolge kommt sie am kommenden Wochenende (1. bis 3. Oktober) zum nun schon 15. Mal in Folge an die sächsische Kult-Rennstrecke.

In diesem Jahr trägt sie nun erstmals den offiziellen Titel "Internationale Deutsche GT-Meisterschaft" und ist wieder extrem hart umkämpft. Bei 28 zu vergebenden Punkten pro Rennen (3 für die Pole Position und 25 für den Rennsieg) bzw. bei noch drei ausstehenden Veranstaltungen (Sachsenring, Hockenheim und Nürburgring) insgesamt noch 168 Zählern, ist in Sachen Meisterschaft noch gar nichts entschieden.

 

Titelkampf offen wie selten zuvor

 

Demzufolge ist die Tabellenführung mit 107 Punkten des Schweizers Ricardo Feller und dessen Partner Christopher Mies aus Heiligenhaus, die im Team Montaplast by Land Motorsport einen Audi R8 LMS GT3 pilotieren, zwar keine reine Makulatur, doch allzu viel sollte man dieser nicht beimessen.

Denn nur drei Zähler dahinter liegen der Italiener Raffaele Marciello und Maximilian Buhk aus Dassendorf mit ihrem Mercedes-AMG GT3 EVO vom Mann-Filter Team Landgraf - HTP/WWR.

Gesamtdritte sind der Italiener Mirko Bortolotti und Albert Costa Balboa aus Spanien in einem Lamborghini Huracan GT3 E vom GRT Grasser Racing Team, denen gerade einmal neun Punkte auf Feller/Mies fehlen.

Damit liegen Supersportwagen von drei verschiedenen Herstellern auf den ersten drei Plätzen der Meisterschaft - mehr Spannung geht nicht. Zusammen mehreren Porsche 911 GT3 R, einem BMW M6 GT3 und einer Corvette C7 GT3-R zieren das bunte Feld insgesamt 27 Autos von sechs verschiedene Herstellern.

 

Lokalmatadore mischen mit

 

Mit dem Leipziger Marvin Kirchhöfer (zusammen mit dem Schweizer Jeffrey Schmidt in besagter Corvette), dem Dresdner Maximilian Paul (in einem von sechs Lambos) und dem in Speyer geborenen Wahl-Leipziger David Jahn (zusammen mit Jannes Fittje aus Langenhain in einem von sieben Porsche) mischen auch wieder einige Lokalmatadore in der "Liga der Supersportwagen" mit ihren über 500 PS leistenden Boliden mit.

Im erweiterten Sinn gilt das auch für die beiden Österreicher Simon Reicher und Norbert Siedler, die im vom Plauener Uwe Geipel gegründeten Team Yaco Racing wieder einen von neun im Audi R8 LMS GT3 pilotieren werden. Dabei zeichnet die Mannschaft des Ex-Rallye-Piloten nach wie vor für die Einsätze vor Ort verantwortlich.

 

Jungs vom Sachsenring in den Rahmenklassen

 

Aber auch echte Lokalmatadore aus Westsachsen sind im Rahmen des ADAC-GT-Masters-Wochenendes auf dem Sachsenring wieder mit von der Partie. So in der Tourenwagenserie ADAC GT Masters die Chemnitzer Brüder Dominik und Marcel Fugel. Mit ihren Honda Civic FK7 TCR vom Team Honda ADAC Sachsen liegen sie in der Meisterschafttabelle aktuell auf den Plätzen vier und sieben. Während Dominik Fugel, der ältere, seinen Sieg des Vorjahres gern wiederholen möchte, wird Marcel vor allem am Rennsonntag, an dem er seinen 21. Geburtstag feiern wird, alles daran setzen, sich selbst ein möglichst großes Geschenk zu machen.

Einen Gaststart absolviert mal wieder das Sachsenring-Urgestein Steve Kirsch. In der Aufbauklasse des ADAC GT Masters, der ADAC GT4 Germany, teilt er sich einen Porsche 718 Cayman GT4 vom Oberlungwitzer Team East Racing mit dem Ex-Rallye-Fahrer und TV-Moderator Niki Schelle.

Ergänzt wird das Programm mit der ADAC Formel 4 und dem Porsche Carrera Cup Deutschland.

 

Fans willkommen, auch im Fahrerlager und beim Pitwalk

 

Zuschauer sind gemäß der 3-G-Regel zugelassen und dürfen auch ins Fahrerlager sowie zum Pitwalk in die Boxengasse. Zudem können Fans am Samstag beim "Meet the Drivers" im Fahrerlager Interviews live verfolgen und sich Autogramme ihrer Lieblingsrennfahrer holen.

Tagestickets gibt es für ADAC-Mitglieder für 22,50 Euro bzw. 25 Euro für alle anderen. Für das Wochenendticket werden 36 bzw. 40 Euro aufgerufen. Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt, was ein Motorsporterlebnis für die ganze Familie ermöglicht.

 

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