Sachsens Kirchenbau im Rückblick

Ausstellung 50 Jahre kirchliche Baupflege

sachsens-kirchenbau-im-rueckblick
Die Lukaskirche gehört zu jenen Gotteshäusern in der Region, die von der kirchlichen Baupflege profitieren konnten. Foto: Andreas Wohland

Zwickau. Ab Dienstag ist im Zwickauer Rathaus eine Sonderausstellung der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens mit dem Titel "Kirche baut - 50 Jahre kirchliche Baupflege" zu sehen. Ihre öffentliche Vorstellung erlebte die Schau vergangenes Jahr im Kulturpalast Dresden.

Die Informationstafeln geben einen Überblick, was in den zurückliegenden fünf Jahrzehnten auf diesem Gebiet im Freistaat geleistet wurde. Gezeigt wird eine große Themenvielfalt von Restaurierungen, Sanierungen und Neubauten im kirchlichen Bereich. Der Bogen spannt sich dabei vom Beginn in der DDR-Zeit im Jahre 1967 bis hinein in die Gegenwart. Konzipiert wurde die Ausstellung von drei Baupflegern sowie der zuständigen Baureferentin im Landeskirchenamt. Verantwortlich für den Erhalt der etwa 1600 Kirchen und 4000 weiteren Gebäuden in Sachsen sind zwar die Kirchgemeinden selbst.

Jahrelange Arbeit hat sich gelohnt

Wesentlich unterstützt werden sie dabei aber von den Baupflegerinnen und Baupflegern. "Die Geschichte der kirchlichen Baupflege macht deutlich, dass es insbesondere der kontinuierlichen Arbeit über viele Jahre hin zu verdanken ist, dass sich die sächsische Kirchbaulandschaft heute überwiegend in einem guten Zustand präsentiert", erklärte Gabriel Püschmann. Als Mitarbeiter der Landeskirche wirkte der Kirchenbaurat nach der Wende ein Vierteljahrhundert bei einer Vielzahl von Bauvorhaben mit.

Dank seiner Mitarbeit bei der Gestaltung der Ausstellung sind die Gotteshäuser der Ephorie Zwickau in einem größeren Umfang vertreten. Unter anderem durch die Katharinenkirche, die Matthäuskirche, die Lutherkirche und die Lukaskirche Planitz. Die Ausstellung "Kirche baut - 50 Jahre kirchliche Baupflege" verbleibt bis zum 30. November im ersten Obergeschoss des Zwickauer Rathauses.