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Chemnitz

Sächsischer Doppelsieg bei der 57. ADAC Rallye Erzgebirge

Motorsport Heimsieg für Philip Geipel

Sachsenring. 

Sachsenring. Philip Geipel aus Plauen und Katrin Becker-Brugger aus Hallein in Österreich haben mit ihrem Skoda Fabia Rally2 Evo die 57. ADAC Rallye Erzgebirge hauchdünn vor dem Zwickauer Julius Tannert und dessen Co-Pilot Frank Christian aus Rinteln, die einen VW Polo GTI R5 pilotierten, gewonnen. Nach den beiden Fahrtagen am Freitag und Samstag, dem 22. und 23. April, bzw. zehn Wertungsprüfungen mit einer kumulierten Gesamtprüfungszeit von etwas über einer Stunde trennten die beiden Duos lediglich 0,9 Sekunden.

Spannung bis zum Schluss

Vorausgegangen war ein spannender Kampf, in den bis kurz vor Schluss sogar drei Paarungen involviert waren. Nachdem der Vorjahresmeister Marijan Griebel und Beifahrer Tobias Braun (Hahnweiler/Maikammer, Citroen C3 Rally2) auf der vorletzten WP eine kleinen Schnitzer eingebaut hatten, lief alles auf den rein sächsischen Showdown hinaus. Bei diesem wendete sich das Blatt auf dem Rallye-tauglich gemachten Sachsenring zum wiederholten Male, und zwar zu Gunsten von Philip Geipel/Katrin Becker-Brugger.

Auf den starken neunten Gesamtrang kamen Ron Schumann/Claudia Harloff (beide Limbach-Oberfrohna, Opel Corsa Rally4), die damit gleichzeitig den zweiten Platz ihrer Klasse RC4 belegten. In dieser Unterkategorie lagen Sepp Wiegand/Christoph Gerlich (Grünhain-Beierfeld/Chemnitz, Peugeot 208 Rally4) zwischenzeitlich ebenfalls in aussichtreicher Position, mussten sich aber am Ende mit dem 14. Gesamt- sowie sechsten Klassenrang begnügen.

Nichts von einstiger Klasse eingebüßt

Mehr zu privaten Vergnügen setzte sich der Zschopauer Veit König und Co. Thomas Schöpf (Untersteinach) mal wieder hinters Steuer eines 15 Jahre alten Suzuki Swift S1600, zeigte aber auf dem 28. Gesamtrang, dass er nichts von seiner einstigen Klasse eingebüßt hat. Auf Rang 32 landeten Dominik Gräbner/Yannik Keller (Neuwürschnitz/Grünhain-Beierfeld, Ford Fiesta ST 150) und Torsten Reimann/Marcel Baumann (Breitenbrunn/Bad Schlema, Suzuki Swift Sport) zwei Plätze hinter ihnen.

Frank Dietzsch/Martin Dietzsch (Netzschkau/Limbach OT Reimersgrün, Ford Focus ST 170) wurden 37. Und Arwed Jungnickel/Aaron Jungnickel (Dresden/Chemnitz, BMW 318iS) 40., gefolgt von Axel Richter/Nick Uhlmann (Neukirchen/Neukirchen, BMW 320i E36). Die weiteren sächsischen Paarungen Ruben Zeltner/Thomas Windisch (Lichtenstein/Aue, Mercedes-Benz 190 E 2.3 16), Dr. Ulf Linnbach/Nicole Linnbach (Hohndorf/Hohndorf, Porsche 996 GT3) sowie Andreas Schramm/Sindy Schneider (Schneeberg/Schneeberg, VW Polo 6N2 GTI) kamen nicht in Wertung ins Ziel.

Starkes Teilnehmerfeld

Insgesamt hatten sich 81 Autos, davon 57 im DRM-Feld an beiden Tagen über 106,74 kumulierte Wertungsprüfungskilometer sowie 24 bei der integrierten Rallye 70 mit nur 70 WP-Kilometern und nur am Samstag auf den Weg gemacht, von denen 46 bzw. 18 ins Ziel auf dem Sachsenring kamen.

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