Saison ist für die Eispiraten beendet

Eishockey Im Viertelfinale kommt bei den Löwen Frankfurt das Aus

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Die Stimmung beim Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau schwankt zwischen Enttäuschung über das Aus im Viertelfinale und Freude über eine gelungene Saison mit dem vorzeitigen Klassenerhalt. Die Mannschaft von Trainer Daniel Naud und Co-Trainer Boris Rousson musste sich nach fünf Spielen dem favorisierten Hauptrunden-Meister Löwen Frankfurt geschlagen geben.

Dienstagabend gab es - im letzten Duell der Serie - eine 4:7 (3:2, 2:1, 2:1)-Niederlage auswärts in Hessen. Patrick Pohl, Vincent Schlenker, Christian Hilbrich und Rob Flick waren für die Westsachsen erfolgreich.

Vor den 3388 Zuschauern gab es sicherlich einige Situationen, bei denen die Eispiraten Crimmitschau den psychologischen Vorteil auf ihre Seite hätten bringen können. Im zweiten Drittel, als ein 3:3-Unentschieden auf der Anzeigetafel stand, konnte aus einem doppelten Powerplay kein Kapital geschlagen werden. Eine mögliche Schlussoffensive wurde durch umstrittene Strafen gegen Rob Flick ausgebremst.

"Das war eine harte Serie mit einem verdienten Sieger", sagte Boris Rousson und lenkte das Augenmerk schnell auf seine Mannschaft: "Wir haben gut gekämpft, können stolz auf unsere Leistung sein." Im Verlauf der Viertelfinal-Serie konnten sich die Crimmitschauer stetig steigern. "Wir haben gesehen, dass die Platzierungen nach der Hauptrunde, als Frankfurt auf dem ersten und Crimmitschau auf dem zehnten Rang stand, in den Play-offs nichts zu bedeuten haben", sagte Boris Rousson, der darauf verwies, dass die Löwen Frankfurt letztlich durch einige "Kleinigkeiten" die Weichen zum Sieg gestellt haben.