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Chemnitz

Saisonhighlight in der Arena E

MOTORSPORT ADAC Kart Masters gastierte in Mülsen

Mülsen. 

Mülsen. Nach der feierlichen Einweihung der Arena E in Mülsen im August letzten Jahres hätte 2020 die erste komplette Saison der multifunktionalen Motorsportanlage in Westsachsen werden sollen, doch dann kam Corona. Seit Juli drehten sich dann endlich, nicht nur zu Trainingszwecken, wieder die Räder. Das "2. AMC Pocket- und Mini-Bike-Rennen in der Arena E in Mülsen" war die erste Rennveranstaltung hier, an die sich im September zwei Kart-Veranstaltungen anschlossen. Eigentlich hätte die Deutsche Kart Meisterschaft (DKM) als höchstes Prädikat in Deutschland ebenfalls in Mülsen erstmals gastieren sollen, doch diesen Plan machte Corona ebenfalls zunichte. Nun kam, nur eine Woche nach dem halb-nationalen Ostdeutschen ADAC Kart Cup (OAKC), das ADAC Kart Masters, wozu Simon Connor Primm aus Großschirma, einer der besten aktuellen sächsischen Kart-Piloten bemerkte: "Da der eine oder andere Fahrer in diesem Jahr auf die DKM verzichtet und stattdessen beim ADAC Kart Masters an den Start geht, steht diese Serie der DKM nichts nach."

Respektable Erfolge in der Kart-Königsklasse

Gefahren wurde in den sechs Klassen Mini, OK Junior, OK, KZ2, X30 Junior und X30 Senior, in denen insgesamt 144 Starter antraten. Die größten Erfolge aus westsächsischer Sicht konnte Tim Tröger in der Kart-Königsklasse KZ2 verbuchen. Der Plauener, der in der Vorwoche übungshalber an gleicher Stelle beim Ostdeutschen ADAC Kart Cup (OAKC) am Start war und dieses Rennen gewann, belegte im ersten Heat Platz vier und stand nach dem zweiten Lauf als Dritter auf dem Podest. In der gleichen Kategorie war Simon Connor Primm am Start. Nach Technik-Pech vor Wochenfrist wurde er nun jeweils einen Platz hinter Tim Tröger Fünfter bzw. Vierter.

Tim Tröger Cousin Niels Tröger aus Großfriesen war beim Testlauf in der Vorwoche noch der souveräne Sieger und war nun auch beim ADAC Kart Masters auf einem guten Weg auf vordere Platzierungen. Nachdem er im ersten Heat, von Startplatz vier kommend, sogar gleich nach Start die Führung übernehmen konnten, fiel er später mit Bremsproblemen auf Platz fünf zurück und kurz vor Schluss mit einer gerissenen Kette sogar ganz aus. Vom daraufhin ungünstigen 22. Startplatz aus schaffte er es im zweiten Lauf immerhin bis auf Platz sieben nach vorn.

Viel Pech beim Heimspiel

In der Klasse X30 Senior waren drei Westsachsen am Start, die allerdings ihren, wenngleich geringen, Heimvorteil mit viel Pech nicht nutzen konnten. Mehrfach wurden sie in Kollisionen verwickelt. Colin Sandner aus Lichtenau fuhr im ersten Rennen auf Position 15 ins Ziel und war im zweiten schon auf Platz zwei vorgedrungen, als ein etwas übermütiger Kollege in die Streckenbegrenzung rauschte und selbige danach die Strecke blockierte. Colin Sandner konnte nicht ausweichen und strandete. Nach Platz 15 im ersten Heat war der Wolkensteiner Matteo Carrozza im zweiten in den gleichen Massencrash verwickelt, konnte sich aber noch auf Platz 14 ins Ziel retten. Nick Lauer aus Glauchau hatte im ersten Lauf ähnliches Pech und musste sich Platz 26 begnügen. Im zweiten beendete er seine Aufholjagd immerhin auf Platz elf.



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