Sanierung dauert bis Mitte 2016

Ringen AC-Heimstätte bleibt eine Baustelle

Die Sanierung der Schwerathletikhalle, die normalerweise von den Ringern des AC 1897 Werdau genutzt wird, dauert wahrscheinlich noch bis zum Juli 2016. Das hat Bau-Fachbereichsleiter Karsten Piehler mitgeteilt. Er ist für das Bauvorhaben an der traditionsreichen Sportstätte verantwortlich. Die Stadt investiert rund 927.000 Euro in den Komplex. Aus dem Sportförderprogramm des Freistaates gibt es einen Zuschuss von 409.000 Euro. Die restlichen Mittel kommen aus dem städtischen Haushalt.

Derzeit laufen an der Schwerathletikhalle unter anderem Restarbeiten zur Erneuerung der Dachdeckung und des Dachtragwerks. Im Bereich des Kraftraumes müssen sich die Handwerker um die Trockenlegungsarbeiten kümmern. Zum Projekt gehören zudem die Erneuerung der Heizung und der Elektroinstallation. Dadurch soll die Schwerathletikhalle zu einer modernen Sportstätte umgewandelt werden. Aufgrund der Arbeiten müssen die Sportler des AC 1897 momentan auf verschiedene andere Sporthallen in Werdau ausweichen, was für den Verein einen erhöhten logistischen Aufwand darstellt. Die Arbeiten an der Schwerathletikhalle haben bereits Ende des letzten Jahres begonnen. Der Komplex an der Kranzbergstraße besitzt eine lange Geschichte. Er wurde 1870 als Centralhalle errichtet und 1929 zum Lichtspieltheater umgebaut.