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Schüleraustausch: Der Duft der großen weiten Welt

Bildung Länder, Leute und Kultur kennenlernen

Kirchberg. 

Kirchberg. Das Kirchberger Christoph-Graupner-Gymnasium zeigte sich in der zurückliegenden Woche ganz von seiner internationalen Seite. Im Rahmen von Schüleraustauschprogrammen waren zeitgleich über 30 Gäste aus Russland, Estland und El Salvador zu Besuch. Derartige Treffen gehören an der 1994 eingeweihten Bildungseinrichtung mittlerweile zum Schulalltag. Neben den bereits aufgeführten Ländern gibt es auch noch Kontakte nach Frankreich und in die USA. Bei den gegenseitigen Besuchen können sich die Jugendlichen nicht nur über den Schulalltag ihrer Altersgenossen informieren. Es geht immer auch darum Land, Leute und Kultur des jeweiligen Gastlandes näher kennen zu lernen und Einblicke in das Leben der Menschen zu erhalten. Besonders gut möglich wird Letzteres durch die Unterbringung in Gastfamilien.

14 Kirchberger Gymnasiasten zu Gast in Estland

Schulpartnerschaften können mitunter eine längere Vorgeschichte haben. Das zeigt sich auch am Beispiel der Kooperation des Kirchberger Gymnasiums mit dem Kanepi Gümnaasium in Estland. Die Idee dazu geht auf den ehemaligen Schulleiter Günter Bachmann zurück. Während eines Arbeitsaufenthaltes am Kernforschungszentrum Cern im Jahr 2014 schob er die Sache gemeinsam mit einer estnischen Kollegin an. Absprachen, insbesondere aber die Schaffung der finanziellen Voraussetzungen für den Schüleraustausch durch Aufnahme in ein Förderprogramm der EU, kosteten viel Zeit. Im September weilten 14 Kirchberger Gymnasiasten in Estland. Jetzt folgte der Gegenbesuch. "Wir waren mit unseren Gästen auf beiden Seiten der Erzgebirgsregion unterwegs. Eindrücke finden sich auf einer eigenen Estland-Projektwebsite wieder", sagte Lehrerin Sylvia Martin.

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