Schau lockt in neue Räume Zwickaus

Ausstellung Kunstverein präsentiert weibliche Vielfalt

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Neugierig auf die Meinungen der Besucher: Marion Weber, Vereinschef Klaus Fischer und als Vertreterin der Ausstellungskünstlerinnen Konstanze Siegemund (v.l.). Foto: Andres Wohland

Zwickau. Gleich die erste Ausstellung, die der Verein Freunde aktueller Kunst in seinen neuen Räumlichkeiten in der Hauptstraße 60/62 präsentierte, lockte schon bei der Eröffnung am Sonntag zahlreiche Kunstinteressierte an. Der erste Teil der Trilogie von "Vor dem Bild ist nach dem Bild" zeigt eine Auswahl an Arbeiten, die 25 Leipziger Malerinnen geschaffen haben.

Auch internationale Künstler vertreten

"In dieser ersten Ausstellung präsentieren wir etwa 70 Kunstwerke, die hauptsächlich der gegenständlichen Malerei zuzuordnen sind. Persönlich freue ich mich ganz besonders darüber, dass es ein Großteil der Künstlerinnen ermöglichen konnte, selbst zur Vernissage nach Zwickau zu kommen", sagte Vereinsvorsitzender Klaus Fischer. Nach seinen Worten fokussieren sich die drei Ausstellungen bewusst auf die jüngere und mittlere Generation. Außerdem will der Verein Künstlerinnen zeigen, die nicht nur in Leipzig präsent sind oder waren, sondern auch auf internationaler Ebene ausstellen.

Leipzig wurde ausgewählt, weil die Stadt - auch Dank des Einflusses der Hochschule für Grafik und Buchkunst - eine der kreativsten Kunstszenen Deutschlands vorweisen kann. Mit der dreigeteilten Ausstellung soll auch an das zwanzigjährige Bestehen des Kunstvereines erinnert werden, der in den zurückliegenden fünf Jahren sein Domizil in der Hölderlinstraße hatte.

Viele interessante Veranstaltungen geplant

"Mit unserem Umzug zurück in die Zwickauer Innenstadt wollen wir auf unsere Art zur Belebung des Zentrums beitragen. Ich kann schon jetzt versprechen, dass wir jede Menge interessante Veranstaltungen geplant haben", so der Vereinsvorsitzende.

Der erste Teil der Ausstellungstrilogie mit Werken Leipziger Künstlerinnen kann bis 18. Mai besichtigt werden. Geöffnet ist dienstags, mittwochs und freitags jeweils von 14 bis 18 Uhr.