"Schauplatz Automobil" im Horch-Museum

Kunst Ministerin überreicht Förderbescheid über 500.000 Euro

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Eva-Maria Stange (Mitte), Pia Findeiß und Thomas Stebich, Geschäftsführer des Museums. Foto: msz/Alfredo Randazzo

Zwickau. Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange übergab am Montag im August Horch Museum Zwickau einen Förderbescheid über 500.000 Euro. Damit wird die Vorbereitung und die Durchführung der Sonderausstellung "Schauplatz Automobil" im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung Industriekultur im Jahr 2020 gefördert.

Das Industriemuseum wird einer von insgesamt sechs Branchenschauplätzen in Südwestsachsen sein, die die Leitausstellung im Audi-Bau in Zwickau flankieren und ergänzen. Durch die sechs Schauplätze werden die Branchen repräsentiert und erklärt, die Sachsens Industrialisierung am stärksten mit geprägt haben. Der Automobilbau ist dabei ein ganz wesentlicher Zweig.

Autoausstellung berechtigt Teil der Landesausstellung Industriekultur

"Als Heimat der Hersteller Horch, Audi, DKW, Wanderer Sachsenring, Volkswagen, BMW und Porsche war und ist Sachsen ein Autoland. Wichtige Impulse für die Entwicklung der Branche kamen und kommen aus sächsischen Unternehmen. Deshalb wird dieser Industriezweig zurecht mit einer zusätzlichen Schau im August Horch Museum während der Landesausstellung Industriekultur repräsentiert werden", betonte die Kunstministerin.

Pia Findeiß, Oberbürgermeisterin Zwickaus, sagte: "Zwickau ist nicht nur eine der klassischen Industriestädte Sachsens. Zwickau gehört zu den traditionsreichsten Automobilstädten Deutschlands. Seit 1904 und bis heute wurden und werden hier Fahrzeuge und Fahrzeugteile entwickelt und produziert.