Schlüsselspiel auf dem Betzenberg

Fussball FSV Zwickau "ohne zwei" gegen den 1. FC Kaiserslautern

Zwickau. 

Zwickau. Nach dem 1:0-Erfolg über den MSV Duisburg schwebte der FSV Zwickau mit seinen Fans buchstäblich auf Wolke sieben. Ab heutigen Samstag,14 Uhr wird es aber wieder eng. FSV Zwickau und Kaiserslautern stehen im Fritz-Walter-Stadion vor einem Schlüsselspiel. Die Tabellennachbarn kämpfen punktgleich gegen den Abstieg. Die Vorzeichen versprechen ein Duell auf Augenhöhe. Eine Niederlage könnte die jeweilige Mannschaft in Nöte bringen. Einen Favoriten können selbst Experten vor dieser Partie nicht ausmachen.

Die Zwickauer müssen mit Ronny König und Morris Schröter auf zwei wichtige Spieler verzichten. Beide sahen gegen den MSV ihre fünfte Gelbe Karte und fallen somit für Samstag aus. Dass beide gleichzeitig fehlen, ist bitter. Zumal die letzte Verwarnung für 'King' überzogen war", ärgerte sich FSV-Coachs Joe Enochs nach der Duisburg-Partie vor allem über die Verwarnung von König. Der 36-Jährige stürmte übrigens von 2004 bis 2006 auf dem Betzenberg für Kaiserslautern II. Später traf er neun Mal auf die "Roten Teufel" und erzielte sechs Tore, das letzte vor fast einem Jahr für Zwickau. Der Routinier meinte enttäuscht: "Das war keine Gelbe Karte. Ich hätte gerne gegen meinen alten Verein gespielt. Vor allem, weil ich da schon oft getroffen habe." Jetzt werden andere die Kohlen aus dem Feuer holen. Vieles spricht dafür, dass Enochs auch in Kaiserslautern mit einer Doppelspitze auflaufen wird. Damit könnte die Paderborn-Leihgabe Johannes Dörfler der neue Sturmpartner von Wegkamp werden. Bei der Vertretung von Schröter wird es möglicherweise etwas komplizierter. Hier könnte der gebürtige US-Amerikaner auf Marius Hauptmann oder den bis dato vereinsbesten Torschützen Fabio Viteritti zurückgreifen. Allerdings erwägt Trainer Enochs auch einen Systemwechsel.