Schnee hält Helfer in Atem

Wintereinbruch Bauhof rät von Sahnpark-Spaziergang ab

Der Schneefall hat den Mitarbeitern der Baubetriebshöfe und den Helfern der Freiwilligen Feuerwehr in der Pleiße-Region ein arbeitsreiches Wochenende beschert. "Die Gefahr lauerte diesmal in der Kombination aus Schneegewicht und den vielen Bäumen, die noch einen Großteil ihrer Blätter tragen. Der Belastung hielten viele Äste nicht stand", informiert Werdaus Rathaussprecher André Kleber. Er geht davon aus, dass die Schadensbeseitigung in Werdau wahrscheinlich noch mindestens eine Woche dauern wird. Das Hauptaugenmerk soll lautKleber zunächst auf die Sicherheit an Straßen und Fußwegen gelegt werden. Erst danach können die beschädigten Äste an Bäumen in Parkanlagen entfernt werden.

In Crimmitschau haben die Schneemassen nach Angaben von Baubetriebshof-Leiter Michael Popp an vielen Bäumen im Sahnpark für Bruchstellen gesorgt. Er appelliert an eine besondere Vorsicht der Besucher. "Wir raten momentan sogar von einem Spaziergang durch den Sahnpark ab", sagt Popp. Der Baubetriebshof in Crimmitschau stand am Samstag vor besonderen Herausforderungen. Die Mitarbeiter mussten Autos, die an der Zeitzer Straße festgesteckt hatten, aus den Schneemassen ziehen. Die Zeitzer Straße blieb am Sonntag sogar komplett gesperrt. Zudem beseitigten sie die Schneeverwehungen, durch die der Ortsteil Großpillingsdorf nicht mehr erreichbar war. "Der Wind kam diesmal aus der ungewöhnlichen Nordost-Richtung und hat an einigen Stellen für ungewohnte Situationen gesorgt", erzählt Popp.