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Schnelles Internet rückt für Gelenau immer näher

Glasfaserausbau Telekom will im kommenden Jahr Anschlüsse für 2.500 Haushalte legen

Gelenau. 

Gelenau. Im kommenden Jahr soll allen Gelenauer Bürgern der Zugang zu schnellem Internet ermöglicht werden. "Die Telekom wird 2023 in dieser Gemeinde ein Glasfasernetz für rund 2.500 Haushalte ausbauen", erklärt Telekom-Regionalmanagerin Conny Wiegand, die in dieser Woche gemeinsam mit Gelenaus Bürgermeister Knut Schreiter sowie weiteren Partner eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnete. "Das ist eine sehr gute Nachricht, denn wir haben lange um den Ausbau gekämpft", sagt Schreiter, der das schnelle Internet für unausweichlich hält: "Heute reicht eine Datenübertragung von 100 Mega-Bit pro Sekunde aus, aber visionäres Denken ist notwendig, da die Datenmengen in der Zukunft explodieren werden."

23 Kilometer Kabel sind nötig

Gerade die Corona-Zeit habe deutlich gemacht, wie wichtig Homeschooling und Homeoffice inklusive vieler Videokonferenzen sein kann. Um vor allem jungen Familien optimale Lebensbedingungen in Gelenau zu bieten, soll im ersten Quartal 2023 mit dem etappenweisen Ausbau begonnen werden. Über 23 Kilometer Glasfaser sollen dabei in Tagesbaustellen verlegt werden, sodass so wenig wie möglich Verkehrseinschränkungen für die Bevölkerung entstehen. Das Einverständnis der Bürger ist dabei die Voraussetzung. Wer will, kann sich schon jetzt via Internet (www.telekom.de/glasfaser) für einen Glasfaseranschluss registrieren. Obwohl dieser von der Telekom gebaut wird, ist damit nicht zwangsläufig auch ein anschließender Vertrag mit der Telekom. "Wenn der Anschluss gelegt ist, kann jeder für sich entscheiden, ob er mit der Telekom ins Geschäft kommt", erklärt Schreiter, der diesen Ausbau als "einmalige Chance" betrachtet.

"Das ist die Basis"

Ebenfalls überzeugt von diesem Schritt ist Monika Kube von der Wohnungsbaugenossenschaft Erzgebirge. "Für viele junge Familien ist es eine Grundvoraussetzung, über ein schnelles Internet zu verfügen. Das ist die Basis", sagt die Frau aus dem Vorstand, die aber auch Vorteile für die ältere Generation im ländlichen Raum sieht. Schließlich für deren Vertreter die digitale Kommunikation mit den Ärzten künftig immer wichtiger werden. Monika Kube unterzeichnete die gemeinsame Erklärung ebenso wie Sebastian Haustein. "Das Thema Smarthome und digitale Steuerung, um beispielsweise Heizkosten zu sparen, wird immer wichtiger", erklärte der Geschäftsführer der Gelenauer Wohnungsgesellschaft.

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