Schnitzen in der "Kinderland"-Werkstatt

Angebot Knirpse können sich ausprobieren

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Die Werdauer Tagesstätte "Kinderland" gibt es eine Werkstatt, in der sich die größeren Gruppen im Schnitzen versuchen können. Foto: Thomas Michel

Werdau. Ein Lindenbrett mit einer Sonne und mehreren Tieren aus Holz zieren seit kurzem den Eingangsreich der Werdauer Tagesstätte "Kinderland" in der Pestalozzistraße. Die Kunstwerke entstanden in der kleinen Werkstatt der Einrichtung, wo sich die Mädchen und Jungen schon seit längerem in Sachen Fantasie und Kreativität ausprobieren können. "Dieses Mal haben wir die Verbundenheit zur Natur in den Mittelpunkt gestellt", sagte mit Nadine Le Blay die Leiterin des unter dem Dach des Johanniter-Unfallhilfe betriebenen "Kinderlandes".

Umgang mit Werkzeugen lernen

Dazu haben sich die Werdauer die Mithilfe der Holzbildhauerin Silvia Kalbe aus Schneeberg gesichert, die das Projekt mit Engelsgeduld und Argusaugen leitete. "Als freie Künstlerin arbeitete ich in Schneeberg einmal in der Woche mit den Kindern der evangelischen Grundschule", sagte die 52-Jährige und war mit den Arbeiten der "Kinderland"-Kinder sichtlich zufrieden. Unter ihrer Anleitung fertigten sie unter anderem die Tiere, deren Namen die verschiedenen Gruppen des Hauses kennzeichnen.

Und Nadine Le Blay war schon sehr überrascht, wie schön und gegenständlich der Marienkäfer, der Hase oder die Biene entstanden sind. Silvia Kalbe, die vor Jahren dem "Kinderland" bereits einen großen Adler geschnitzt hatte, zeigte den Kindern den Umgang mit den scharfen Eisen genau. "Das sind die selben Werkzeuge, wie ich sie benutze", hobt die Bildhauerin nicht nur einmal den Zeigefinger. Im Umgang mit Werkzeugen sind die Kinder aber inzwischen geübt.