Schnitzer zeigen 900 Jahre Ebersbrunn

Ausstellung Schau zum Jubiläum - Schnitzgruppe feiert 80 Jahre

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"Abold" ist eine Figur von Dietmar Hemmerling anlässlich des Ortsjubiläums. Foto: Nicole Schwalbe

Lichtentanne. In diesem Jahr jährt sich zum 900. Mal die Ersterwähnung des Lichtentanner Ortsteils Ebersbrunn. Damals wurde die Pleißenquelle als Aboldsbrunnen im Stiftungsbrief des Zwickauer Domes am 1. Mai 1118 erstmals erwähnt. Das Jubiläum wird mit einem Festwochenende zu Pfingsten gebührend gefeiert.

"Ebersbrunner Schnitzer auf Abwegen" im Februar

Die Ebersbrunner Schnitzgruppe ist bedeutend jünger. Sie kann in diesem Jahr aber auf stolze 80 Jahre zurückblicken. Anlässlich beider Jubiläen stellt die Ebersbrunner Schnitzgruppe eine Sonderausstellung unter dem Motto "Ebersbrunner Schnitzer auf Abwegen" vom 10. bis 25. Februar in der ehemaligen Lichten-tanner Kirche St. Barbara, Hauptstraße 30, auf die Beine. "Im Moment zählt die Schnitzgruppe 13 Mitglieder im Alter von 15 bis 72 Jahren, darunter eine Frau. Das zeigt, dass Schnitzen nicht nur etwas für Männer ist", so Karina Schmidt-Morgner, Pressesprecherin der Gemeindeverwaltung.

Auch das Einzugsgebiet hat sich in den vergangenen Jahren vergrößert. Denn die Schnitzer kommen nicht mehr nur aus Ebersbrunn, sondern auch aus Stenn, Hirschfeld, Irfersgrün und Pechtelsgrün. Jeden Mittwoch treffen sie sich um 19 Uhr im Kindergarten Ebersbrunn, um ihr Hobby gemeinsam in gemütlicher Runde auszuüben. Werkzeuge und Holz sind keine Voraussetzungen zur Teilnahme. Eher das Interesse am Hobby und der Wunsch, Ideen in die Tat umzusetzen. Die Ausstellung "Ebersbrunner Schnitzer auf Abwegen", die jeweils von montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 19 Uhr zu bewundern ist.nsw