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Schnitzer zeigt Querschnitt seiner Arbeiten

holz Cainsdorfer Hobbykünstler stellt in seiner alten Heimat aus

Niedercrinitz. 

Niedercrinitz. Am ersten Adventswochenende lädt Niedercrinitz mit einer besonderen Ausstellung zu einem Abstecher ein. Achim Eißmann, in dem kleinen Ort geboren und aufgewachsen, zeigt im Gemeindeamt einen Querschnitt seines schnitzerischen Schaffens. Da er mit 19 Jahren aus Niedercrinitz weggezogen ist, freut er sich außerordentlich, in seiner alten Heimat ausstellen zu dürfen.

Ein neues Hobby entstand

"Es werden über 30 Exponate zu sehen sein. Ein großer Teil davon besteht aus mehreren Figuren. So etwa eine Weihnachtskrippe oder eine Musikkapelle aus der Zeit von August dem Starken", erklärte der 78-jährige Cainsdorfer. Obwohl früher bei ihm zuhause schon immer gewerkelt wurde, kam er selbst erst im Alter von 37 Jahren zum Schnitzen. "Ich bin sehr heimatverbunden, wobei mir besonders das Erzgebirge am Herzen liegt. Meine Bemühungen, zu DDR-Zeiten an Schnitzarbeiten heranzukommen, scheiterten regelmäßig. Aus diesem Grund habe ich mich letztendlich selbst hingesetzt und einfach mit dem Schnitzen angefangen. Daraus ist dann ein Hobby entstanden, dem ich noch heute mit Begeisterung nachgehe."

Seine Motive findet der 78-Jährige oft in alltägliche Situationen. Wenn er seine Ideen dann in Holz verewigt, sitzt ihm oftmals der Schalk ein wenig im Nacken, was man auch seinen Darstellungen ansieht. Die Ausstellung hat am Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Dabei kann dem Schnitzer auch bei der Arbeit über die Schultern geblickt werden.



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