Schüler präsentieren internationales Projekt "Time Travel"

Präsentation Junge Leute fertigen Fenstermodelle

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Auf den Tag genau nach zwei Jahren ist es vollbracht: Am Montag präsentierten Schüler und Lehrer des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) die Ergebnisse des Projektes "Time Travel - Epochen der Baugeschichte als Integrationsbestandteil".

Dieses fand im Rahmen des EU-Programms "Erasmus+" statt, welches auch finanziell allgemeine und berufliche Bildung unterstützt. Konkret zusammengearbeitet hat dabei die Limbacher Einrichtung mit der Landesberufsschule in Pinkafeld. Zwischen dem BSZ und den österreichischen Kollegen gibt es schon seit vielen Jahren regelmäßige Kontakte und gemeinsame Projekte.

Gymnasiastinnen übernehmen Verantwortung

Als Endziel stand dieses Mal, drei Fenstermodelle zu fertigen, die auf unterschiedliche Art und Weise hergestellt werden. Im Erdgeschoss des BSZ kann man nun als Nachbildung ein Fenster der Wolkenburger Neuen Kirche in CNC-Fräsung (gefertigt in Pinkafeld), händisch gefertigt (BSZ) sowie als 3-D-Druck (BSZ) bewundern. Letzteres stellte sich als besondere Herausforderung dar: Weil die Österreicher technische Probleme hatten, übernahmen kurzfristig Sophie Reiß und Louisa Lindenthal die Verantwortung. Die beiden Gymnasiastinnen mussten sich in die Technik erst einarbeiten, wurden von der Schule gezielt dafür ausgewählt.

Regionale Gebäude im Fokus

Insgesamt haben sich rund 50 junge Leute über die beiden Jahre in das Projekt eingebracht. Von Limbacher Seite aus waren es Schüler des Beruflichen Gymnasiums, des Berufsgrundbildungsjahres, des Berufsvorbereitungsjahres, Tischler im ersten Lehrjahr sowie Jugendliche mit Migrationshintergrund.

In Pinkafeld arbeiteten Tischlerei-Mechaniker. Für die theoretische schulische Arbeit sind zehn Arbeitsblätter entstanden, die in Geschichte, Bau- und Stilkunde zum Einsatz kommen werden. Im Fokus standen besondere regionale Gebäude aus beiden Orten.