Schulen bekommen vorläufige Anmeldezahlen

Bildung Änderungen an der derzeitigen Situation sind jederzeit noch möglich

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Die Sachsenring-Oberschule in Hohenstein-Ernstthal. Foto: Markus Pfeifer

Region. Derzeit haben Schulämter und Verantwortliche in den Oberschulen und Gymnasien viel zu tun. Die Anmeldezahlen der zukünftigen Fünftklässler liegen vor und nun wird die Klassenbildung vorbereitet.

Arndt Schubert, Sprecher des Landesamtes für Schule und Bildung, relativiert die Bedeutung der derzeit vorliegenden Anmeldezahlen. "Es sind Anmeldezahlen, einfach nur der Elternwille. Wir beraten diese und nächste Woche über mögliche Klassenbildungen, schlagen dann dem Ministerium unsere Variante vor und warten dann auf Zustimmung oder Änderungsvorschläge", teilte er kürzlich mit.

Schüler werden ausgewählt

Bis zum 24. Mai, wenn die Eltern die Mitteilung erhalten, an welcher Schule ihre Kinder aufgenommen werden, kann sich noch einiges verändern. Das liegt unter anderem daran, dass Kinder, die ohne Bildungsempfehlung ans Gymnasium wollen, Tests zu absolvieren haben und sich erst danach entscheidet, ob sie angenommen werden.

Hinzu kommt, dass private Schulen wie beispielsweise die Evangelische Mittelschule in Gersdorf auch in diesem Jahr deutlich mehr Anmeldungen als Plätze haben. Insgesamt 75 Viertklässler wollen an die Bildungsstätte wechseln, doch es stehen nur 48 Plätze zur Verfügung. Derzeit wird entschieden, wer angenommen wird. Bis Ostern sollen die Eltern informiert werden.

Fast überall sind Änderungen gering

"Die ursprünglichen Anmeldezahlen sind schon jetzt nicht mehr aktuell", weiß auch Jens Franke, Leiter der Sachsenring-Oberschule in Hohenstein-Ernstthal. Offiziell stehen für sie 60 Anmeldungen in der Liste des Landesamtes für Schule und Bildung, was einen deutlichen Rückgang bedeuten würde. Laut Franke werden es aber auf jeden Fall mehr Schüler, die hier ab September in den neuen fünften Klassen lernen.

In den meisten Bildungsstätten der Region sind die Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr gering. Einen deutlichen Anstieg gibt es aber beispielsweise an der Pestalozzi-Oberschule in Limbach-Oberfrohna. Hier gibt es 90 Anmeldungen. Im Vorjahr waren es lediglich 50, sodass es hier durchaus Herausforderungen bei der Klassenbildung geben dürfte. Bei den Gymnasien deuten sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringer Veränderungen an.