Schulpartnerschaft mit Vorgeschichte: Kirchberger blicken nach Estland

Austausch Vorbereitungen am Christoph-Graupner-Gymnasium

Kirchberg. 

Kirchberg. Am Kirchberger Christoph-Graupner-Gymnasium laufen erneut Vorbereitungen für eine Schulpartnerschaft. Diesmal mit dem Kanepi Gümnaasium in Estland. Dazu weilten jetzt zwei Lehrerinnen der estnischen Bildungseinrichtung in Kirchberg. Innerhalb der geplanten Zusammenarbeit soll es auch einen Schüleraustausch geben.

"Im September werden 14 unserer Schüler für sieben Tage nach Kanepi fahren. Der Gegenbesuch in gleicher Stärke steht dann im Dezember auf dem Programm. Die Unterbringung erfolgt in Gastfamilien", sagte Manja Pechmann, am Kirchberger Gymnasium als Mathematik- und Englischlehrerin tätig. Die Schulpartnerschaft hat eine längere Vorgeschichte.

Es geht um Kommunikation, Heimat und praktische Erfahrungen

Günter Bachmann, Leiter des Gymnasiums, traf schon 2014 während eines Arbeitsaufenthaltes am Kernforschungszentrum Cern auf seine estnische Kollegin Kristel Uiboupin. In gemeinsamen Gesprächen wurde die Idee geboren, eine Schulpartnerschaft ins Leben zu rufen, bei der Englisch als Arbeitssprache dienen sollte.

"Es geht uns um Dinge wie interkulturelle Kommunikation, das Kennenlernen der Heimat der jeweils anderen und natürlich sollen die Jugendlichen Gelegenheit erhalten, ihre theoretischen Englischkenntnisse in der Praxis anzuwenden und dadurch auch ein wenig an Selbstbewusstsein hinzugewinnen", erklärte Kristel Uiboupin. Finanziert wird der Schüleraustausch vollständig über das Erasmus-Programm. Am Ende des Projektes soll dann noch eine gemeinsame Internetseite stehen.