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Schwanenbrunnen bleibt trocken

massnahmen Neugestaltung des Parkbereiches kommt erst 2019

Zwickau. 

Zwickau. Es wäre so schon gewesen, hätte der Schwanenbrunnen, der einst den Eingang zum Schwanenteichgelände zierte, zum Zwickauer Stadtjubiläum wieder in alter Schönheit gesprudelt. Leider wurde daraus nichts. Und auch die Neugestaltung des gesamten Bereiches um den markanten Brunnen herum wird voraussichtlich erst im kommenden Jahr erfolgen. In den nächsten Monaten sollen die öffentliche Ausschreibung und die sich daran anschließende Vergabe der Bauleistungen erfolgen.

Rund 640.000 Euro will die Stadt in den Erhalt und die Sanierung des Areals investieren. Allerdings muss Zwickau nur 20 Prozent dieser Summe als Eigenanteil aufbringen. Der Restbetrag wird über Fördermittel aus dem europäischen Efre-Programm für Stadtentwicklung finanziert. Ungeachtet dessen soll rund um den Brunnen schon demnächst gebaut werden. Seitens der Stadt ist geplant, zwischen der Alten Reichenbacher Straße und der Reichenbacher Straße eine vorhandene Lücke im innerstädtischen Radwegenetz zu schließen.

Der Schwanenbrunnen, Zwickaus wohl schönstes und symbolträchtigstes Wasserspiel, wurde 1935 eingeweiht. Gestiftet hatte ihn der Eisenwarenhändler Albin Adolf Barth. Er war es auch, der 1932 den Verkehrs- und Verschönerungsverein gründete. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Schwäne als Material für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen. Schon 1945 ließ Albin Adolf Barth die Figuren wieder erneuern. Da speziell die Technik in die Jahre gekommen ist und immer wieder für Probleme gesorgt hat, musste der Brunnen in der Vergangenheit mehrfach abgeschaltet werden.



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