Schwerpunkt Münzen und Postkarten

Interview mit Museumsleiter Hans-Jürgen Beier

Werdau. 

Am Sonntag findet in der Stadthalle der nächste Großtauschtag statt. Rund 30 Teilnehmer bieten zwischen 9 und 13 Uhr viele besondere und nichtalltägliche Stücke an. Blick-Reporter Holger Frenzel sprach mit Museumsleiter Hans-Jürgen Beier über das Veranstaltungskonzept.

Was können die Besucher des Großtauschtages finden?

Der Schwerpunkt wird auf Münzen, Briefmarken und Postkarten gelegt. Dazu kommen aber auch Medaillen, Papiergeld, Orden, Schilder, Telefonkarten und historisches Spielzeug. Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen klassischen Markt für Sammler.

Aus welchen Regionen kommen die Besucher am Sonntag in die Stadthalle?

Der Großteil der Gäste ist aus Sachsen und aus Thüringen. Wir hatten in den vergangenen Jahren unter anderem Teilnehmer, die aus Dresden und aus Grimma sowie aus Gera und aus Eisenberg angereist sind. Wir erwarten 300 bis 400 Besucher.

Begeben Sie sich am Sonntag auch selbst auf die Suche nach Raritäten?

Ja. Die Museumsmitarbeiter haben schon in den vergangenen Jahren stets nach selten Dingen, die in unserem Fundus noch fehlen, Ausschau gehalten. Wir interessieren uns konkret für Postkarten und Fotos mit Ansichten von Werdau. Dabei suchen wir vor allem Motive, auf denen alte Industrie-Bauwerke zu sehen sind.

Welche Besonderheit gibt es zum Tauschtag?

Am Stand der Wasserwacht sollen rund 100 Exponate, die noch aus unserer Frosch-Ausstellung stammen, verkauft werden. Der Erlös soll mit für den Neubau eines Schulungszentrums an der Koberbachtalsperre verwendet werden. hof