Schwibbögen mit Wunsch-Motiven

Interview mit Holztag-Premierenteilnehmer Sandro Schwandt aus Remse

Blankenhain. Am Sonntag fand im Deutschen Landwirtschaftsmuseum auf Schloss Blankenhain der Holztag statt. Zu den Teilnehmern, die zum ersten Mal bei der Veranstaltung ihren Stand aufbauten, gehörte Sandro Schwandt aus Remse. Der junge Mann, der gelernter Bäcker ist, hat sich auf die Schwibbogenfertigung spezialisiert. Mit ihm führte Holger Frenzel das folgende Gespräch.

Wie fällt das Fazit nach dem Holztag aus?

Das war eine sehr gute Veranstaltung. Ich bin zufrieden. Zum Holztag in Blankenhain waren viele Leute, die sich für die Tätigkeiten der Handwerker interessiert haben, auf den Beinen. Sie wollen ihren Wissensdurst mit verschiedenen Fragen stillen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr wieder teilnehmen kann.

Welche Fragen bekommen Sie immer wieder gestellt?

Am häufigsten kommen die Fragen nach der Größe der Schwibbogen und der Arbeitszeit für ein Modell. Dabei hängt die Arbeitszeit natürlich entscheidend von der Größe ab. Die größten Modelle, die ich bisher fertigen konnte, haben eine Breite von 1,75 Metern.

Sie präsentierten in Blankenhain auch einen Schwibbogen mit einem "Schlossmotiv". Welche Dinge bevorzugen die Kunden in individuellen Modellen?

Das ist ganz unterschiedlich. Es kommen häufig die Wünsche nach Waldmotiven. Die Kunden favorisieren aber auch den Nachbau des eigenen Hauses für den Schwibbogen. Sie stellen oftmals sogar eine Verbindung zu ihren Hobbys her. In der Vergangenheit wurde zum Beispiel schon die Leidenschaft eines Motorradfahrers mit dem Schwibbogen zum Ausdruck gebracht. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

Wo präsentieren sie sich in der Vorweihnachtszeit?

Ich nehme an verschiedenen Weihnachtsmärkten teil. Am ersten Adventswochenende bin ich in Waldenburg. Am zweiten Adventswochenende folgt der Weihnachtsmarkt in Ponitz.