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Sechs Eispiraten-Cracks sorgen für die Tore

Eishockey Crimmitschau bereitet sich weiter auf den Saisonstart vor

Crimmitschau. 

Crimmitschau.Einer klaren Niederlage beim SK Kadan folgte ein knapper Heimsieg gegen ein College-Team aus Ottawa. Die Profis des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau haben sich am zweiten Testspiel-Wochenende mit Licht und Schatten präsentiert. Auswärts beim tschechischen Zweitligisten, wo die Partie in der Schlussphase vorzeitig beendet wurde, stand eine 2:6 (1:0, 0:3, 1:2)-Niederlage auf der Anzeigetafel. Im Heimspiel gegen die 21- bis 25-jährigen Talente aus Kanada folgte ein 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)-Sieg. Auffallend in beiden Partien: Die Referees hatten viel Arbeit, mussten zusammen mehr als 200 Strafminuten verteilen. "Wir haben in beiden Spielen einige einfache Gegentore bekommen. Die Partie in Kadan war auf jeden Fall knapper, als es das Ergebnis vermuten lässt", sagte Eispiraten-Trainer Daniel Naud.

Sechs verschiedene Schützen

Für seine Mannschaft trugen sich sechs verschiedene Akteure in die Torschützenliste ein: Marius Demmler und Dominic Walsh waren in Kadan erfolgreich. Austin Fyten, Patrick Klöpper, Alex Wideman und Lukas Vantuch, der weiter um einen Vertrag kämpft, trafen vor den 1375 Zuschauern im Kunsteisstadion im Sahnpark. In Kadan hielt Mark Arnsperger, gegen das Team aus Ottawa stand Michael Bitzer zwischen den Pfosten.

Zwei Testspiele sind noch geplant

Mit den beiden Partien am Wochenende ist eine intensive Phase für die Eispiraten-Profis beendet. Sie standen an den letzten 15 Tagen bei 21 Übungseinheiten auf dem Eis. Zudem wurden noch sechs Einheiten neben dem Eis durchgeführt. "Man sieht, dass die Spieler momentan müde sind - in den Beinen und im Kopf. Das war bei der Planung des Trainingsprogramms aber auch so gewollt", sagte der Coach, der am Wochenende auf Vincent Schlenker, David Kuchejda und Benjamin Kosianski verzichten musste. Am Wochenende folgen die letzten beiden Testspiele: Am Freitag, ab 20 Uhr, bei den Blue Devils Weiden und am Sonntag, ab 17 Uhr, gegen die Hannover Indians. Die Kontrahenten spielen eine Klasse tiefer als die Eispiraten in der Oberliga.



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