Security-Kräfte sperren Durchgang

Eishockey Clarke MacArthur erfüllt geduldig alle Autogrammwünsche

Crimmitschau. 

Das gab es im Kunsteisstadion im Sahnpark schon lange nicht mehr: Die Mitarbeiter eines Security-Unternehmens mussten den Durchgang zur Eispiraten-Kabine nach dem Heimsieg gegen die Heilbronner Falken absperren. Sechs Sicherheitskräfte bauten den Sicherheits-Riegel auf. Der Grund: Die Fans wollten sich nach der Abschiedsvorstellung von Clarke MacArthur, der am Samstag nach Nordamerika zurückgeflogen ist, unbedingt noch ein Autogramm oder ein Foto des NHL-Stürmers sichern.

Der 27-Jährige hat den Fanansturm aber routiniert und geduldig gemeistert. "Damit können wir uns in Ruhe und ohne Stress auf Weihnachten vorbereiten können. Alles andere wäre für die Familie zu hart gewesen", begründete der Center, der mit seiner Frau Jessica und Tochter Emory (4 Monate) in Crimmitschau war, die Entscheidung für die Abreise. MacArthur lässt sich aber auch eine Hintertür für eine Rückkehr zu den Westsachsen offen: "Wenn der Streik in der NHL fortgesetzt wird, dann komme ich nach Weihnachten vielleicht nach Crimmitschau zurück. Ich habe bei diesem Klub und in dieser Region einfach großartige Erfahrungen gesammelt". Bisher gibt es in Nordamerika in den Verhandlungen zwischen Klub-Bossen und Spieler-Gewerkschaft noch keine Einigung.