Seine Welt ist stachlig

Menschen Limbacher Klaus Hohnstein besitzt um die 3000 Kakteen

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Klaus Hohnstein präsentiert eine kleine Auswahl seiner Kakteensammlung. Foto: Steffi Hofmann

Limbach-Oberfrohna. Kakteen sind seine Welt. "Ich liebe es, den Werdegang vom Samenkorn bis zur fertigen Pflanze zu beobachten", erzählt der Klaus Hohnstein. Der Limbacher gehört zu den insgesamt 27 Mitgliedern des Burgstädter Kakteenvereins, die am Wochenende nach Himmelfahrt traditionell ihre Kakteenschau in der Alten Spinnerei in Burgstädt veranstalteten.

Kurz nach der Wende gekauft

Hunderte große und kleine Stachelpflanzen wurden von über 700 Besuchern unter die Lupe genommen. Ein Hingucker war dabei der 2,30 Meter hohe Carnegia gigantea. Der von der Deutschen Kakteengesellschaft festgelegte "Kaktus des Jahres 2017" ist der ganze Stolz von Hans-Jörg Voigt.

"Ich habe ihn, ein paar Zentimeter klein, gleich nach der Wende in einer Gärtnerei auf Gran Canaria gekauft", erzählte der Vorsitzende des Kakteenvereins. Der Carnegia gigantea habe bereits eine Höhe von 3,50 Metern erreicht - und dann das Dach des Wintergartens von Hans-Jörg Voigt durchbrochen. "Ich musste ihn ein Stück absägen", sagte Voigt. Bis zu 20 Meter hoch wachsen die Kakteen in ihrer Heimat Kalifornien oder Arizona.

Einen derartigen Riesen besitzt der Limbacher Klaus Hohnstein zwar nicht. Aber dafür um die 3000 anderen Exemplare. Und zu allen Arten hat er sich über die Jahre kompetentes Fachwissen angeeignet. Kritiker, die mit Kakteen überhaupt nichts anzufangen wissen, könne er nur belächeln. "Denen entgeht was", ist sich der Rentner sicher. Schon seit er denken kann, interessiere er sich für Kakteen und Sukkulenten.