Sichere Mor- genlektüre

Zeitungslieferung Risiken für Zusteller

Die Tageszeitung gehört für Millionen Bundesbürger zum Frühstück dazu wie der frisch gebrühte Kaffee. Welchen langen Weg die Morgenlektüre dafür aus der Druckerei bis in den Briefkasten zurückgelegt hat und wie viele Nachtarbeiter daran beteiligt sind, machen sich die wenigsten bewusst. Die Zeitungszusteller etwa übernehmen bei Wind und Wetter eine unverzichtbare Aufgabe - mitten in der Nacht, meist im Zeitraum zwischen 2 und 6 Uhr.

Zusteller werden

leicht übersehen

Gerade zu nächtlicher Stunde ist die Unfallgefahr besonders hoch, Dunkelheit ist ein Hauptrisiko dieser Tätigkeit. Schnell werden die Zusteller trotz reflektierender Bekleidung von Autofahrern übersehen, die zu dieser Uhrzeit gar nicht mit Radfahrern oder Fußgängern auf der Straße rechnen. Nicht minder gefährlich sind die letzten Meter auf den Grundstücken der Zeitungsleser: Eine schlechte Beleuchtung, Hindernisse, Löcher in den Wegen oder gar freilaufende Hunde machen den Zustellern das Leben schwer.

Tipps für mehr Sicherheit

Schon mit einfachen Mitteln können Zeitungsleser aber dazu beitragen, dass ihre Zeitung zuverlässig und vor allem sicher zu ihnen gelangt. Ganz wichtig ist es, die Wege zum Haus frei von Hindernissen zu halten und für eine gute Beleuchtung, am besten in Verbindung mit einem Bewegungsmelder, zu sorgen. Noch praktischer sei es, wenn das Zeitungsrohr oder der Briefkasten außen am Grundstück, etwa am Zaun, befestigt sind. Die Berufsgenossenschaft sichert nicht nur Unfallrisiken der Zeitungszusteller ab - zugleich hält sie Tipps für mehr Sicherheit bei dieser nächtlichen Tätigkeit bereit.