Sicherung und Entwicklung kostet

Gesundheitsbahnhof Stadt sucht Investor

Erwerb und Sicherung des unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofsgebäudes waren bisher eine teure Angelegenheit. Vor drei Jahren hat Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) den Bahnhof der Pleißestadt bei einer Auktion ersteigert. Bisher sind rund 400.000 Euro Steuergelder in die Immobilie geflossen. Für Ankauf und Nebenkosten hat die Stadt zirka 15.000 Euro ausgegeben. Genauso teuer war die Projektentwicklung. Zudem wurden Sicherungsmaßnahmen - das Hauptaugenmerk galt dem Dachbereich - mit einem Wertumfang von 371.000 Euro durchgeführt. Das Geld für die Sicherungsmaßnahmen kam komplett aus Fördertöpfen.

Das Ziel: Die Stadt will den Komplex zu einem Gesundheitsbahnhof umwandeln, in den Arztpraxen und Firmen mit Angeboten im medizinischen Bereich einziehen. Bei Fragen zur weiteren Terminkette bei der Suche nach einem geeigneten Investor für den geplanten Gesundheitsbahnhof lassen sich die Verantwortlichen im Crimmitschauer Rathaus momentan nicht in die Karten schauen. "Um die derzeitigen Gespräche mit Investoren nicht zu behindern, wird in Absprache mit den Kaufinteressenten keine Aussage zum aktuellen Stand der Verhandlungen getroffen", sagt Wirtschaftsförderin Andrea Beres. Sie ist verantwortlich für die Gespräche mit den potenziellen Käufern. Beres sagt, dass die Mitglieder des Stadtrates auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr informiert werden sollen.