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Sidecars am Sachsenring nach wie vor beliebt

Motorsport Britische Duos teilten sich die Rennsiege

Sachsenring. 

Sachsenring. Wenngleich das grobe Gerüst der ADAC Sachsenring Classic von Beginn an steht, lässt sich der veranstaltende ADAC Sachsen bei der Auswahl und Zusammenstellung der Klassen immer wieder etwas einfallen. Ein großer Einschnitt war in diesem Jahr die Kombination von historischem und modernem Motorsport. Nach dem tragischen Unfall von Kurt Hock/Enrico Becker 2014 wurden die Sidecars nicht mehr im Rahmenprogramm des Motorrad Grand Prix von Deutschland akzeptiert. Doch speziell in unseren Breiten haben sie nach wie vor ihre Anhängerschaft. Dies hatte der Veranstalter erkannt und nach vierjähriger Unterbrechung die Dreirad-Artisten in sein Klassik-Event integriert. Leider gibt es derzeit hinsichtlich der Technik zwei Strömungen. Während in der deutschen Meisterschaft weiter mit 1.000-ccm-Motoren gefahren wird, wechselte die Weltmeisterschaft 2017 auf 600er-Motoren. Gaststarts sind somit unmöglich, sodass die 15 in die WM eingeschriebenen Teams unter sich blieben. Das Sprintrennen gewannen auf regennasser Strecke die in der WM führenden Briten Tim Reeves/Mark Wilkes vor den Finnen Pekka Päivärinta/Jussi Veräväinen.



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