Sie wurden für ihr großes Engagement ausgezeichnet

Auszeichnung Oberbürgermeister Lars Kluge zeichnet Ehrenamt aus

Lars Kluge mit den Geehrten: Claudia Wolf, Simona Roth, Sabine Erhard, Gisela Rabe, Moritz Indorf, Christine Krotzsch und Heidemarie Haupt (von links). Foto: Markus Pfeifer

Hohenstein-Ernstthal. Beim "Warm-Up", der Hohensteiner Variante des Neujahresempfanges, ist es mittlerweile eine Tradition geworden, dass ehrenamtlich engagierte Menschen ausgezeichnet werden. "Damit wollen wir zeigen, wie wichtig diese Arbeit für Hohenstein-Ernstthal ist und wie sehr wir diesen Einsatz schätzen", sagt Oberbürgermeister Lars Kluge.

6 Frauen und 2 Männer wurden ausgezeichnet

Claudia Wolf wurde als Vertreterin all Jener ausgezeichnet, die sich als Paten für Flüchtlingsfamilien einsetzen und bei der Bewältigung der Alltagsherausforderungen helfen. Zu den Geehrten gehörte auch Simona Roth, die sich seit 1993 im Förderverein der Wüstenbrander Diesterwegschule engagiert hat und von 1999 bis 2017 das Amt der Vorsitzenden inne hatte. Sabine Ehrhard hat geholfen, Deutschkurse für Flüchtlingen zu organisieren und durchzuführen. Daraus ist mittlerweile der "Freundetreff" entstanden, der das Miteinander fördert.

Gisela Rabe ist vielen bekannt, weil sie zu den Engagierten gehörte, die das Textil- und Rennsportmuseum möglich gemacht haben. Im Förderverein hatte sie viele Jahre die Regie und vor allem in Nachwendezeit sorgte sie dafür, dass das Erbe der Textilindustrie erhalten bleibt. Bei der Auszeichnung am Freitagabend war Moritz Indorf der einzige männliche Vertreter. Er hatte im vergangenen Jahr beim Bundes-Vorlesewettbewerb einen guten zweiten Platz erreicht.

In der Kirchgemeinde ist Christine Krotzsch engagiert und hilft unter anderem bei Anfragen zur Ahnenforschung, bei der Durchführung von Veranstaltungen und vielem mehr. Heidemarie Haupt ist Schriftführerin des Erzgebirgsvereins und hilft bei vielen praktischen Aufgaben mit, ohne das groß gefragt werden muss. Geehrt werden sollte auch Matthias Bohn von den Handballern der HSG Sachsenring, der aber entschuldigt fehlte, weil er wie so oft für den Verein aktiv war.