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Signal für den Start ist gegeben

Interview mit Initiator Michael Eisenblätter

Crimmitschau. 

Die Pflege und Unterhaltung des Zöffelparks in Crimmitschau ist mit einem großen Aufwand verbunden. Die Stadt setzt deshalb auf Bürger-Engagement. Anwohner Michael Eisenblätter, der in der Nähe der Parkanlage wohnt, hat die Verantwortung für ein Teilstück übernommen und hofft auf weitere Mitstreiter. BLICK-Reporter Holger Frenzel sprach mit dem 63-Jährigen.

Welchen Bereich im Zöffelpark haben Sie in ihre Obhut genommen?

Ich kümmere mich mit den Jungs aus meiner Firma um die Fläche rund um das Denkmal. Wir haben im Herbst 2013 einen ersten Arbeitseinsatz gestartet. Damals wurde das Laub entfernt und die Stufen gereinigt. Damit präsentiert sich der Bereich wieder in einem ordentlichen Zustand. In diesem Jahr soll es zwei weitere Arbeitseinsätze durch unser Team in diesem Bereich geben. Wir können uns aber nicht um den ganzen Park kümmern - das ist eine Nummer zu groß.

Wer muss sich dafür den Hut aufsetzen?

Wir haben zumindest ein Startsignal gegeben. Ich hoffe, dass entweder ein Mitarbeiter der Stadt oder ein Anwohner, der die nötige Freizeit hat, als "Kopf" die Verantwortung übernehmen. Ich denke: Wenn wir zweimal im Jahr zwischen 10 und 15 Leute für einen Arbeitseinsatz am gesamten Wegenetz begeistern könnten, wären wir schon ein ganzes Stück weitergekommen. Wichtig ist, dass wir auch die Sportler, die den Park nutzen, mit ins Boot holen.

Welche Bedeutung hat der Zöffelpark für Crimmitschau?

Die Parkanlage, die sich in der Nähe der Hainstraße befindet, ist eine grüne Lunge für unsere Stadt. Sie wird gern von Spaziergängern, Wanderern und Radfahrern genutzt. hof