Sinkende Arbeitslosigkeit: Bildungsstätte spürt den Wandel

Arbeitsmarkt Die Projekte in Hohenstein-Ernstthal werden spezieller

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Euro Schule und Euro Akademie sind mit ihren Bildungsangeboten nah dran am Arbeitsmarkt. Da spüren die Bildungsspezialisten natürlich auch die Veränderungen. "Man merkt deutlich, dass es fast keine Arbeitslosen mehr gibt", sagt Schulleiter Hennry Volland.

Deshalb sind verschiedene Bildungsangebot mittlerweile verschwunden, vor allem im handwerklichen Bereich. Denn dort kümmern sich die Firmen jetzt selbst viel intensiver um Nachwuchsgewinnung oder Ausbildung der eigenen Mitarbeiter, die in Zeiten des Fachkräftemangels ein sehr wertvolles Gut geworden sind.

Mittlerweile sind auch verstärkt Sozialpädagogen beteiligt

"Es gibt noch Einzelmaßnahmen", sagt Volland und erklärt, dass es sich dabei oft um Menschen handelt, bei denen die Vorbereitung auf einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt sehr kompliziert sein kann. Etwa 50 bis 70 Personen kommen im Rahmen solcher Projekte regelmäßig in die Bildungsstätte, die sogar im Bereich von Alphabetisierungsmaßnahmen tätig ist. Laut Volland ist die Arbeit schwieriger und spezieller geworden, deshalb sind verstärkt auch Sozialpädagogen beteiligt.

Deutschkurse für Asylbewerber gibt es nicht mehr, dafür läuft das Projekt der Arbeitsmarktmentoren gut, das dabei unterstützt, Geflüchtete in Arbeit zu bringen. Zudem sind rund 200 Schüler in der Erstausbildung in den sozialen Fachrichtungen an der Schule, die sich natürlich selbst auch bei der Messe vorstellt. Umfangreiche Informationen gibt es außerdem unter www.eso.de/hohenstein-ernstthal.